Bild: Universal Music
Diese Woche ist auf Spotify wieder viel passiert und unsere HEADLINER-Playlist ist um ein paar Songs stärker! Wie jede Woche haben wir uns durch ganz viel neue Musik durchgehört und haben für euch das Beste herauskristallisiert und schön kompakt zusammengefasst, damit ihr die beste Musik immer auf eurem Handy dabeihabt! Ein paar ganz besondere Highlights aus der Spotify-Liste möchte ich aber gleich noch extra hervorheben: Denn es ist noch viel mehr passiert, als dass sich Queens Of The Stone Age mit ihrer neuen Single “Easy Street” zurückgemeldet haben - wir haben [an dieser Stelle] darüber berichtet.
Brandneu erschienen ist mit “Daughter From Hell” auch das dritte Album der Singer-Songwriterin Gracie Abrams, die erneut beweist, dass sie als Tochter von J. J. Abrams ("Star Wars", “Mission: Impossible”) viel, viel mehr als nur ein Nepo-Baby ist. Dabei hat schon der Vorgänger “The Secret Of Us” die Messlatte ordentlich hochgelegt - eine Messlatte, die sie nun mühelos übertrifft. Auf “Daughter From Hell” gibt es Geister, imaginäre Freunde, ganz viele Messer und mögliche Zugkollisionen - und daraus entsteht ihr bisher bestes Album, mit 16 Songs, die vor Angst, Schönheit und dem ganzen Gepäck des Erwachsenwerdens nur so strotzen. Dabei zeigt sich Gracie Abrams - 26 Jahre jung - überaus reif, erwachsen, abgeklärt und weise, wenn sie nach dem Sinn ihres Lebens sucht: “There’s no one at the top to believe”, singt sie etwa auf “Humming”, das sie gemeinsam mit unter anderem Bon-Iver-Mastermind Justin Vernon geschrieben hat - “What a way to feel in your twenties!” Als Gast am Album mit dabei: Marcus Mumford von Mumford & Sons. Die Kollabo geht zwar auf, hätte es aber nicht zwingend gebraucht, denn Gracie Abrams federleichte Stimme hat nochmals ordentliche Sprünge gemacht und ist definitiv das Beste, was man sich im Bedroom-Pop zu Gemüte führen kann.
Zwingend anhören muss man sich mit “Too Fast To Live, Too Young To Die” auch die neue Single von Nessa Barrett. Zeilen wie “Kiss me reckless, kiss me goodbye” und “If love's a risk, I'm down to ride” zeichnen das Bild einer Liebe, die ebenso verlockend wie gefährlich ist. Trotz aller Unsicherheiten überwiegt die Bereitschaft, sich darauf einzulassen - verdichtet in der titelgebenden Zeile “Too fast to live, but we're just too young to die”.
Brandneu erschienen ist mit “Keine Angst” die neueste Single von Danger Dan, die auch auf dem gleichnamigen Album enthalten sein wird, das am 2. Oktober erscheint und im Dezember dann im Gasometer auch live präsentiert wird. Weil: Dort hat Danger Dan kein Hausverbot, beim ZDF sehr wohl. Denn eigentlich hätte die Single in der Sendung “Die Anstalt” live präsentiert werden sollen, doch die Intendanz hat den Stecker gezogen: Wovor sie wohl Angst haben?!
Mit ihrer neuen Single “Alles nur für mich” verbindet NESS einen sommerlich leichten Sound mit der Geschichte einer Liebe, die mehr Kraft gekostet als gegeben hat: Der Song erzählt vom Loslassen, vom Wiederfinden der eigenen Stärke und davon, sich selbst endlich wieder an erste Stelle zu setzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Erkenntnis, dass manche Menschen einen zwar prägen können, aber nicht für immer bleiben müssen. Mehr positive Energie und Zuversicht geht echt nicht!
Sofern die Wiener Linien nicht noch spontan die allerletzten Öffi-Meter streichen, öffnet die zauberhafte METAStadt kommende Woche endlich wieder ihre Tore - und lädt dann, am 6. August, auch Wincent Weiss ein: Der stellt uns heute seine neue Single “Uuuhh” vor - ein euphorischer Song über Leichtigkeit, Nähe und echte Glücksmomente, der sich bereits beim ersten Durchlauf als perfekter Sommersoundtrack herauskristallisiert. Damit hat uns Wincent jedenfalls den Kopf verdreht!
Alexander Eder dreht auf seiner neuesten Single “Crash Out” komplett durch: Da bündelt er seine unverwechselbar tiefe Stimme, seine explosive Energie und seinen kompromisslosen Pop-Rock zu einem Adrenalinkick, den man extra, extra laut hören muss. Man darf gespannt sein, wie diese Nummer diesen Herbst auf seiner “unplugged”-Tour funktioniert, bevor wir ihn dann 2027 im Vorprogramm von Unheilig wieder lautlautlaut hören!
Einen Banger, wenngleich einen gänzlich anderen, legt auch der deutsche Electro-DJ Marlon Hoffstadt vor: Was eigentlich nur ein Satz auf der Leinwand bei seinem diesjährigen Coachella-Auftritt war, wird nämlich jetzt ein ganzes Album. “Das Ist Daddy” erscheint am 7. August und verspricht - wenn wir uns die aktuellste Single “Get Buck” so anhören - sich irgendwo zwischen Rave-Eskalation und Trance-Pathos einzupendeln. Das wird auch am Beatpatrol für maximale Energie sorgen!
Wer das deutsche Elektro-Indie-Phänomen Zimmer90 bisher verpasst hat, sollte nun die Lauscher spitzen: Spätestens mit ihrem Debütalbum “Interior” vergangenes Jahr haben sie sich vom Geheimtipp zu einem der spannendsten Alternative-Pop-Acts Europas entwickelt, haben unter anderem auch am Sziget oder mit Parcels gespielt. Wieso sie gerade dermaßen gehypt sind, beweist auch ihre neueste Single “Summer Nights” aufs Neue: “Dancing, dreaming (…) I'm stuck in a feeling …”