Bild: Warner Music
Diese Woche ist auf Spotify wieder viel passiert und unsere HEADLINER-Playlist ist um ein paar Songs stärker! Wie jede Woche haben wir uns durch ganz viel neue Musik durchgehört und haben für euch das Beste herauskristallisiert und schön kompakt zusammengefasst, damit ihr die beste Musik immer auf eurem Handy dabeihabt! Ein paar ganz besondere Highlights aus der Spotify-Liste möchte ich aber gleich noch extra hervorheben: Denn es ist noch viel mehr passiert, als dass Olivia Rodrigo mit “The Cure” die zweite Single ihres kommenden Albums “You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love” veröffentlicht hat.
“The Cure” folgt somit auf die erste Single “Drop Dead”, inhaltlich bewegt sich der Song zwischen emotionaler Abhängigkeit und dem Wunsch nach Heilung. Zeilen wie “Why can't you come stitch me up?” und “It'll never be the cure” sind definitiv Zeilen, mit denen man relaten kann. Insbesondere dann, wenn sie so gut klingen: Getragen wird “The Cure” nicht nur von Rodrigos mal zarter, mal kraftvoller Stimme, sondern auch von einer immens einlullenden Melodie auf der akustischen Gitarre. Schade, dass Olivia Rodrigo mit ihrem neuen Album nicht nach Österreich kommt - ihr nähestes Konzert findet zu Jahresanfang in München statt und ist natürlich schon ausverkauft …
Auch Charli XCX hat heute mit “SS26” nach “Rock Music” (und der Vinyl-B-Side “I Keep On Thinking Bot You Every Single Day And Night”) eine neue Single veröffentlicht. Begleitet wird “SS26” mit einem Video, das Charli bei einer Fashion Show zeigt - und zwar auf und abseits des Laufstegs in unterschiedlichsten Looks, und sogar mit einem Stolperer, der direkt aus “Sex And The City” stammen könnte. Und dann explodiert auch noch ihre Garderobe … Hoffentlich gibt's zumindest hier bald Konzertnews für Österreich zu vermelden?
Mit gespenstischer Intimität und magnetischer Intensität kehrt AVEC mit ihrer neuen Single “Madness” zurück - das klingt düster, das klingt romantisch, das klingt wunderschön: Und ist damit vielleicht auch ein bisschen eine Triebfeder dafür, manchmal auch Verbindungen hinzugeben, von denen man weiß, dass sie einen zerstören könnten - no risk, no fun. Zwischenmenschliches, das kann manchmal auch wie Donner, Gezeiten, Regen und gar die Schwerkraft sein …
Die deutschen Oswald sind seit “nachts wach” nicht mehr wegzudenken - über 35 Millionen Streams, ein Rework von Robin Schulz (!), spontane Raves und ausverkaufte Hallen überall. Viel Tempo für wenig Zeit - aber trotzdem wirkt bei ihnen nichts überhastet, zumal alles in Eigenregie entsteht. So etwa auch bei ihrem Debütalbum, das am 4. September erscheinen wird - nicht nur mit “nachts wach”, sondern unter anderem auch “sommer”, ihrer zauberhaften Kollab mit Esther Graf!
Von The Pretty Reckless gibt es mit “Dear God” das Titelstück ihres fünften Albums, das am 26. Juni und somit kurz nach ihrem Nova-Rock-Auftritt erscheint. Da wird es nicht nur düster, sondern auch emotional, wenn Taylor Momsen fleht: “Dear God, can you lift me up, keep me from a fire?” Schließlich steigert sich der Song zu einem Gitarrensolo, bei dem man wirklich glaubt, in den Himmel und zu Gott hinauf gehoben zu werden - hin, zu etwas Größerem!
Tokio Hotel melden sich mit ihrer neuen Single “Memory Lane” zurück, allerdings ist das mehr als nur ein Rückblick: Weil der Song spannt den Bogen zwischen den frühen Jugendjahren und dem Glitzer-Glamour-Leben, das zumindest zwei der Tokios heute führen. Es geht also um ein Gefühl, das viele Menschen kennen - den Blick zurück auf eine Zeit, die einen geprägt hat und zu dem Menschen gemacht hat, der man heute nun einmal ist …
Mit “Sterne” gibt es nun die zweite Single aus Bibizas kommendem Album, bei dem sich der neue Rock'n'Roll-Star in einem turbulenten Höhenflug zwischen Airport-Lounge, Drama und Exzess in ganz neue Sphären schleudert. Man kann sich also sicher sein: Mit den ersten beiden neuen Singles kündigt er ein neues Zeitalter an, ein nicht nur energiegeladenes, sondern vor allem auch international klingendes Album zwischen Wiener Schmäh und Rock-Attitüde.
Es beginnt wie ein Witz: Treffen sich zwei Wiener Liedermacher - der Nino aus Wien und Felix Kramer - in einem kleinen Café. Es wird spät, die anderen Gäste gehen, es wird zugesperrt und Lieder gesungen. Nach dem Abend bekommen die beiden Herren Lust, zusammen Musik zu machen. Sie covern im RadioKulturHaus ihre jeweiligen Lieder, aber auch Austropop-Hits. Und nun gibt es ein Cover - etwas ungewöhnlich, nämlich “La Passion” von Gigi D'Agostino!