Bild: Red Bull Bild: Red Bull
Made in Austria

Red Bull SoundClash: Elif vs. Mathea

27.11.2023 von Stefan Baumgartner

Am 10. Februar steigen zwei der erfolgreichsten deutschsprachigen Künstlerinnen in den musikalischen Ring und werden sich im Rahmen des Red Bull SoundClash messen: zum einen Elif, zum anderen Mathea. Es ist dies nach dem SoundClash 2018 mit Seiler & Speer und The BossHoss der erst zweite SoundClash in Österreich - und in seiner 20-jährigen Geschichte der erste SoundClash überhaupt, bei dem zwei weibliche Kontrahentinnen gegeneinander antreten und um die Gunst des Publikums buhlen. Grund genug, beide Künstlerinnen zu einem Gespräch zu bitten, bei dem es nicht nur um Gegensätze, sondern auch um Gemeinsamkeiten ging - und zum Grande Finale auch um einen anderen Clash, nämlich um den Kampf der Geschlechter.

Bei einem Clash – einem Boxkampf – treten üblicherweise zwei Gegner mit ähnlichem Kampfgewicht, ähnlicher Kampferfahrung gegeneinander an. Nach dem Kampfgewicht fragen wir bei einem SoundClash natürlich nicht, aber: Wo seht ihr beim jeweils anderen die Stärken, Stärken, die euch speziell beeindrucken und besonders herausfordern werden?

Elif: Das Erste, was mir bei Mathea einfällt, ist ihre Stimme. Mathea ist eine sehr, sehr gute Sängerin – ich habe sie auch schon einmal live gehört und da habe ich mir gedacht: „Wow, die ist gerade die Einzige auf der Bühne, die kein Autotune benutzt.“ Außerdem ist Mathea sehr, sehr perfektionistisch. Das heißt, wenn sie etwas anfängt, will sie es auch wirklich exakt nach ihren Vorstellungen machen. Diese Detailverliebtheit habe ich zwar auch, aber das könnte vielleicht zum Verhängnis werden. Aber es spornt mich natürlich auch an, noch besser zu sein.

Mathea: Ja, ich glaube, der Perfektionismus spricht aus uns beiden – da habe ich auch Respekt davor. Elif hat dafür sehr viel Erfahrung gesammelt, ich bin ja erst seit grob vier Jahren wirklich in der Musikbranche, während Elif 10 Jahre mehr Liveerfahrung als ich hat.

Das direkte Gegeneinander-Spielen ist ja naturgemäß auch eine stärkere Konkurrenzsituation, als wenn man „nur“ bei einem Konzert im Rahmen von zahlreichen KünstlerInnen natürlich die bestmögliche Leistung abliefern möchte.

Elif: Das ist ganz etwas anderes, ja. Auf Festivals oder bei Konzerten macht jeder sein Set, manche im Publikum sind eben für den einen Künstler da, andere für den anderen. Aber beim SoundClash werden wir wirklich gegeneinander antreten, wir haben ein Publikum und wollen das eine Publikum von uns überzeugen.

Und wie werdet ihr das schaffen? Was sind die Stärken, die euch vielleicht einen Vorteil verschaffen?

Mathea: Ich glaube, da ich eine Tanzvergangenheit habe, habe ich zumindest da einen großen Vorteil.

Elif: Dass du mich an die Wand tanzt, kann ich mir sehr gut vorstellen (lacht). Ich habe keine Tanzerfahrung, aber ich habe auch eine andere Vergangenheit – ich habe mich sehr stark von Rockkünstlern inspirieren lassen und ich liebe diese Art von Bewegung auf der Bühne. Was ich genau für eine Choreografie machen werde, wird sich aber erst zeigen – aber ich freue mich auch schon drauf, wenn Mathea uns allen, und somit auch mir, zeigt, wie man sich bewegen kann (lacht). Ich muss ja schon auch sagen: Wir sitzen hier zwar als Konkurrentinnen, aber auch als Künstlerinnen, die sich respektieren - und von daher bin ich wirklich schon sehr gespannt, was Mathea macht.

Inwieweit beeinflussen zeitgenössische KollegInnen euch in ihrem Tun, wie konstruktiv ist da der Austausch?

Mathea: Ich gehe generell, und nicht nur auf den SoundClash bezogen, mir sehr offenen Augen durch die Welt und lasse mich von allen möglichen Sachen inspirieren – allerdings eher auf einer internationalen Ebene. Ich schaue mir zum Beispiel schon seit Monaten Liveauftritte von Beyoncé, Taylor Swift und Ariana Grande an und lasse mich da inspirieren.

Elif: Ich merke, dass ich mich hauptsächlich von Künstlern inspirieren lasse, die ich in meiner Jugend gehört habe.

Mathea: Ja, die Jugend verfolgt einen natürlich (lacht).

Elif: Die Jugend ist so eine krasse Zeit. Wenn du zwischen 13 und 17 bist, da entwickelt sich dein Geschmack, da merkst du, ob du eher so der R’n’B-Typ bist mit Beyoncé und Nicki Minaj, oder wie bei mir eher so der Rock-Typ mit Paramore. Ich habe auch sehr viele Metalcore-Bands gehört, wie zum Beispiel Heaven Shall Burn – auch wenn meine Musik mehr Urban ist (lacht). Aber das ist das, was mich bei Liveauftritten sehr inspiriert, ich mag auch diese Circle Pits und eine Wall of Death – alles, was so nach vorne geht und eine gewisse Aggressivität und Energie hat.

Mathea: Ich glaube, deswegen wird unser Clash auch so extrem spannend, weil das ist gar nicht mein Ding. Ich komme voll aus dem Hip-Hop und R’n’B – das ist meine Jugend, und das ist auch das, was ich immer noch fühle.

Elif: Man muss auch sagen, zwischen uns liegen auch ein paar Jahre – Mathea ist 25, ich bin 30. Als „I Kissed a Girl“ von Katy Perry rauskam, oder als Lady Gaga groß wurde, das habe ich zum Beispiel ganz anders wahrgenommen als Mathea. Das inspiriert einen auch anders. Wir kommen aus anderen Musikzeiten – irgendwo ähnlich, aber eben auch anders.

Zumal du im pulsierenden Berlin aufgewachsen bist, Mathea im beschaulichen Salzburg.

Mathea: Ja, Salzburg ist nicht so pulsierend (lacht).

Elif: Aber ihr hattet auch Internet!

Mathea: (lacht) Ja, aber als ich so 12 Jahre alt war, hatten wir zwar einen Computer – den ich aber nicht benutzen durfte. Für Konzerte musste man da schon mal nach München fahren – und apropos München: Ich hatte da mal Tickets für Elif, aber ich wurde dann leider krank. Ich glaube, der SoundClash wird das erste Mal sein, dass ich Elif so richtig live auf der Bühne sehen werde.

Elif: Ich habe dich auch bisher nur mit einem Song live gesehen, gleiche Vorzeichen also (lacht).

Notfalls vorab also das Internet befragen ...

Mathea: (lacht) Voll, ja.

Der letzte österreichische SoundClash stand mit den Kontrahenten Seiler & Speer und TheBossHoss unter dem Motto „Deutsche Lässigkeit gegen österreichischen Schmäh“. Was wäre ein treffender Untertitel eures Battles?

Elif: Schwarz und Rot (lacht). Oder Schwarz und Weiß. Oder eben Blau und Rot, weil das ja die Red Bull-Farben sind – da waren wir uns gleich am Anfang einig, dass Mathea „rot“ nimmt.

Mathea: Wir hatten vor langer Zeit einmal ein Interview gemeinsam, wo wir gesagt haben: Wir sind Engelchen und Teufelchen. Aber unter uns haben wir tatsächlich ohnehin schon ein Motto ausgemacht: „Es kann nur eine geben.“

Einmal standet ihr ja schon gewissermaßen im direkten Konkurrenzverhältnis, und zwar 2021 beim zweiten Free European Song Contest auf PRO7. Da lagt ihr mit 68 Punkten für Elif und 67 Punkten für Mathea dicht an dicht auf Platz sechs und sieben. Prognostiziert ihr auch ein ähnlich enges Ergebnis für den SoundClash? Mit welchem Ergebnis wärt ihr selbst zufrieden?

Elif: Ich kann das voll schwer einschätzen, Mathea hat natürlich den Vorteil des Heimspiels. Ich bin mir auch gar nicht im Klaren darüber, wie weit man mich in Österreich kennt. Aber ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben – und die Bessere wird gewinnen.

Mathea: Ich glaube, es wird ein knappes Rennen. Aber nachdem Elif beim Free European Song Contest knapp vorne lag, muss ich das diesmal ändern (lacht).

Elif: Wir haben ja beide eine Casting-Vergangenheit, und natürlich gibt es auch jetzt beim SoundClash die Motivation, zu gewinnen – aber im Nachhinein ist das völlig egal. Es geht nur darum, was du daraus mitnimmst und einfach weitermachst. Es gibt bei all diesen Wettbewerben so viele MusikerInnen, die den ersten Platz gemacht haben und danach abgekackt sind …

… und ebenso viele, die zweite, dritte wurden, und hierauf eine veritable Karriere hingelegt haben.

Mathea: Total.

Wird es, damit der Heimvorteil nicht allzu sehr überwiegt, von dir Elif, eine Fanreise geben?

Elif: Das ist eine sehr gute Idee, ich muss ohnehin noch ein bisschen Geld für die Steuer loswerden (lacht).

Der SoundClash selbst findet nun seit knapp 20 Jahren statt, insgesamt sind beinahe 200 Acts gegeneinander angetreten – am prominentesten im deutschen Sprachraum etwa Kraftklub und K.I.Z. Im Sport ist es durchaus üblich, sich nicht nur über die Qualitäten und Schwächen des Gegners bewusst zu sein, sondern auch „Geschichte zu lernen“. Inwieweit zieht ihr vergangene Auftritte zur Vorbereitung heran?

Elif: Ich glaube, unser SoundClash wird ganz anders als die anderen werden – sie waren ja meistens sehr Rap-lastig, und wir sind zudem auch der erste weibliche SoundClash. Nachdem wir beide Popkünstlerinnen sind, kann man das schwer vergleichen.

Mathea: Ich habe mir schon einige SoundClash angeschaut, einfach um die Vibes zu catchen und mir den Ablauf einmal zu geben, aber unser SoundClash wird save anders. Badmómzjay vs. Bozza habe ich 2022 zum Beispiel auch live mitverfolgt. Aber ich sehe da nur, was ich anders machen würde, wie ich etwas anders umsetzen würde. Ich glaube, unser SoundClash wird etwas ganz Spezielles.

Elif: Ich glaube, wir sind beide Künstlerinnen, die sich zwar inspirieren lassen, aber nicht wie jemand anders sein wollen. Ich habe auch meine Heldinnen und Helden, aber ich schaue mir dort nicht alles ab – wie wenn man sich einen Film nicht zu Ende ansieht, um da noch eine eigene Inspiration reinzumachen.

Ihr stellt euch nach einem Auftakt (mit den populärsten Songs) und vor einem Finale (einer der Acts) einander in vier Kategorien: Im Cover, im Clash, im Take Over und der Wildcard. Vor welcher Kategorie habt ihr den meisten Respekt?

Mathea: Für mich ist es definitiv das Take Over, wo wir einen Song vom anderen übernehmen müssen. Aber da freue ich mich auch am meisten drauf!

Elif: Bei mir ist es der Clash, wo wir das Genre wechseln müssen. Weil ich liebe meine Musik schon so, wie sie ist. Natürlich probiere ich immer wieder etwas Neues aus, aber beim Clash muss ich schon über mich selbst hinauswachsen.

Man hört im Gespräch mit euch schon heraus: Es gehen Respekt, aber auch Freude und Spannung ob des SoundClash Hand in Hand: Wie schauen die persönlichen Vorbereitungen aus?

Elif: Vorbereitung ist viel. Du fängst vorab über Wochen an, deine Stimme warm zu machen, damit sie dann auf Abruf da ist. Und dann: Sport, Sport, Sport - und die richtige Ernährung! Erst dann kommt die Vorbereitung der Musik, auf der danach alles andere wie Styling, Tanz und Show aufgebaut wird.

Mathea: Wir arbeiten beim SoundClash ja auch sehr eng mit unserem gewohnten Team zusammen, was ich sehr gut finde – von daher verlassen wir auch nicht großartig unser gewohntes Umfeld. Sport ist auf jeden Fall für mich sehr wichtig, insbesondere, nachdem ich da gerade mit großer Ansage, dass ich Elif tänzerisch fertig mache, reingegangen bin (lacht).

Gehen wir noch etwas tiefer in die Vorbereitungen hinein: Natürlich lasst ihr euch da nicht in die Karten schauen, aber stehen eure Wildcards bereits fest?

Elif: Ich bin ganz ehrlich, ich habe noch keine Wildcard, weil meine Musik noch nicht zu 100 Prozent steht. Das muss ein perfektes Match sein, von daher muss ich mir zuerst im Klaren darüber sein, was bei mir passiert, um da einen passenden Künstler ins Boot zu holen.

Mathea: Ich habe da schon ein paar Namen im Kopf, ja. Aber wie Elif richtig gesagt hat, das muss auch ein perfektes Match sein, also ein Künstler, der perfekt zu diesem Song passt.

Elif, du hast ja zuvor deine Hardrock-Neigung angesprochen, trotzdem aber Respekt vor dem Clash vermerkt: Welche Musikrichtungen oder KünstlerInnen in euren persönlichen Plattenregalen und Spotify-Listen würden eure Fans gegebenenfalls verwundern?

Mathea: Was ich echt gerne höre, was man aber so nicht von mir erwarten würde, ist Jazz. Das gibt mir gute Vibes. Ich habe ja auch früher Saxophon gespielt und wollte immer schon in einer Jazzband spielen, aber ich war nie gut genug dafür (lacht).

Elif: Jazzmusiker verdienen ja auch kein Geld (lacht).

Mathea: Deswegen mache ich jetzt Pop (lacht).

Elif: Es gibt ja auch irrsinnig viele Witze über Jazzmusiker.

Mathea: Hau mal einen raus!

Elif: Ich habe da letzten einen auf Tour gehört: Sitzen ein Pop-, ein Rock- und ein Jazzmusiker auf einer Parkbank. Sagt der Rockmusiker: „Von der Gage für mein letztes Konzert habe ich mir eine Villa auf Mallorca gekauft“. Der Popmusiker: „Ich habe mir dafür ein Anwesen in Miami Beach geleistet.“ Der Jazzer: „Ich habe mir einen Pullover gekauft.“ Fragen die beiden anderen: „Und was ist mit dem Rest?“ – „Den hat Mama dazugegeben.“ Anyways, ich höre ja nicht nur gerne Rock, sondern eben auch diesen richtig harten Metalcore – Heaven Shall Burn habe ich anfangs schon gesagt, aber zum Beispiel auch As I Lay Dying. Ich steh voll auf dieses Geschreie, das hört sich für mich auch nicht schlimm an. Ich kann darin auch eine irrsinnige Schönheit sehen. Das ist ja auch eine krasse Gesangstechnik, das muss man erst mal können. Und auch Britney Spears höre ich immer noch sehr gern, ich habe so ein Faible für ganz kitschigen Pop. Wobei – eigentlich ist das ja klassischer Pop: Als ich sie mit "Baby One More Time" 1998 im Fernsehen sah, hat mich das damals richtig weggeflasht. Wie die getanzt hat, wie sie sich gegeben hat – ich wollte das damals auch.

Kommen wir zum Finale zu einem anderen Clash, dem der Geschlechter: Aus meiner persönlichen, aber auch fachlichen Perspektive ist das Geschlecht in der Kunstbetrachtung peripher, dennoch nehme ich den Ruf wahr, dass es weibliche Künstlerinnen „schwerer“ als ihre männlichen Kollegen haben. Könnt ihr mich da hinter die Kulissen blicken lassen und diesen Clash an Erlebnissen und Momenten aus eurer eigenen Biografie dingfest machen?

Mathea: Du wirst es ja sicherlich auch mitbekommen haben – letztes Jahr war für mich medial wegen dem Ukraine-Benefiz im Happel-Stadion ein schwieriges Jahr: Ich war auf der Bühne und hatte einen BH an. Wenig später ist Maurice von Bilderbuch auf der Bühne, er zog sich aus und man hat seine Nippel gesehen. Wer muss sich fast zwei Jahre danach immer noch über sein Outfit rechtfertigen? Ich, weil ich damit konfrontiert und sogar geslutshamed werde. Das ist für mich das krasseste Beispiel, das es gibt – es war derselbe Ort, derselbe Zeitpunkt, der gleiche Anlass, dasselbe Publikum, dieselben Journalisten. Es ist ein Paradebeispiel dafür, dass nur der weibliche Körper kommentiert und sexualisiert wird, auf uns wird so viel projiziert – und das passiert nicht nur uns Künstlerinnen im großen Rahmen, sondern natürlich auch allen anderen Frauen im täglichen Leben.

Elif: Du hast es ja auch nicht gemacht, um zu provozieren, sondern nur, weil du es eben schön fandest. Und sich dann für etwas rechtfertigen, was man einfach selbst gerne anzieht … Das ist schon krass! Natürlich gibt es bestimmt auch Menschen, die damit etwas bewirken möchten, die wollen, dass die Medien darüber schreiben – aber diesen Ansporn hattest du ja nicht. Das tut mir voll leid, dass du das erleben musstest.

Mathea: Dankeschön!

Elif: Was ich in meinem Job allgemein merke ist, dass ich als Frau oft sexualisiert werde – egal wo. Ich merke, dass ich mich hinter Klamotten verstecke, und dass ich auch viel härter bin, als im privaten Umfeld. Deswegen nennen mich auf Tour immer alle Chefin.

Mathea: Mich auch (lacht).

Elif: Im Kern bin ich ein sehr weicher, warmer Mensch – aber im Job habe ich mir eine gewisse Härte angeeignet, allein um mich zu schützen – in erster Linie vor Männern. Es ist zum Beispiel schon mal vorgekommen, dass mich ein Tonmann „Baby“ genannt hat. Im ersten Moment habe ich mir schon gedacht, dass ich mich da verhört habe. Ich erwische mich nach wie vor manchmal dabei, dass ich in solchen Momenten dann so tue, als würde ich sowas überhören – aber ich bin kein kleines Mädchen mehr, dass sich nichts mehr zu sagen traut. Ich bin eine 30-jährige, junge Frau und mir reicht es einfach. Letztens hat zum Beispiel ein Fan gefragt, ob er mich umarmen darf und hatte dann seine Hände direkt unter meinen Brüsten. Da habe ich dann seine Hände gepackt und ihn gefragt, was er eigentlich glaubt? Da war er dann ganz erschrocken. Ich wünsche mir einfach, dass ich meine Weiblichkeit mehr zeigen kann, ohne dass jemand etwas Falsches denkt. Weißt du, ich mache Männer ja auch nicht einfach so von der Seite aus an. Ich habe keine Angst mehr, Leute vor den Kopf zu stoßen oder zu verlieren, wenn sie sich daneben benehmen – natürlich brauche ich viele Leute um mich herum, und natürlich ist es schade, wenn jemand gehen muss. Aber ich bin seit 15 Jahren da. Und das werde ich auch noch weiterhin bleiben.

Mathea: Period, würde ich sagen!

Die vier Runden des SoundClash

Elif und Mathea stehen auf zwei gegenüberliegenden Bühnen und treten in vier Runden (The Cover, The Clash, The Take-over, The Wildcard) gegeneinander an. Dabei kann sich das Publikum für Team Elif oder Team Mathea entscheiden – vor beiden Stages wird jeweils Platz für die eigenen Supporter sein. Das Voting beim Red Bull SoundClash erfolgt durch einen Applausometer. Das Publikum hat nach jeder Runde die Möglichkeit, durch Applaus zu entscheiden, wer diese gewonnen hat.

The Cover: In der ersten Runde covern beide Künstlerinnen jeweils denselben fremden Track – welche Interpretation sorgt für die größere Überraschung?

The Clash: Das Herzstück des Red Bull Soundclash garantiert neue, noch nie gehörte Versionen von Elif- und Mathea-Tracks. Rock, Reggae oder House statt Pop und Rap? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

The Take-over: "Bis hierhin und nicht weiter": Jede Sängerin spielt einen eigenen Song an, aber nach der Hälfte übernimmt die Kontrahentin mit einer ganz neuen Interpretation. Überzeugt die Take-over-Version oder feiert die Menge das Original?

The Wildcard: Zeit für Überraschungsgäste: In dieser Runde hat jedes Team die Chance, hochkarätige Unterstützung in den Ring zu holen. Wer hat das richtige Ass im Ärmel?

Der Red Bull SoundClash mit Elif vs. Mathea findet am 10. Februar in der Marx Halle statt. Tickets gibt es bei oeticket.

TICKETS
Artikel teilen

Könnte dich auch interessieren