Bild: Michelle Rassnitzer
Der viel gepriesene österreichische Wunderjunge Oskar Haag ist mit seinen immer noch erst 19 Jahren schon dreieinhalb Jahre ein Fixstern am mitteleuropäischen Pop-Firmament. Einer, der mit 15 aus der österreichischen Provinz gekommen war, um in einer größeren Welt, der Welt des Pop, Fuß zu fassen und dort auch für unbestimmte Zeit zu bleiben.
Nach der euphorisch-melancholischen Hymne “He’s Good“ ist die neue Single “Field Of Love“ der zweite Vorbote aus der gleichnamigen, am 25. April erscheinenden EP und damit auch ein weiterer großartiger Wurf aus der eigenen Musikschmiede von Oskar Haag. “I will lay down in a bed of roses and I will bleed myself for you“, erzählt der jugendliche Crooner mit bewusst kraftloser Stimme und unverwechselbarer Melodieführung, die sich mit Fortdauer des Songs immer mehr nach oben schraubt. Drei weitere Songs werden auf der EP ”Field Of Love” auch noch zu hören sein: “Anything”, ”Child's Mine" und “Love Of My Life”.
Oskar Haags bisherigen Erfolge kann ihm ohnehin keiner mehr nehmen: So viele FM4-Nummer-1 Platzierungen, wie man sie an zwei Händen grad noch abzählen kann, ausverkaufte Solo-Tourneen, gefeierte Support-Shows, eine Amadeus-Auszeichnung und damit jüngster Preisträger ever, ein Burgtheater-Engagement inklusive Nestroy-Nominierung, ein gefeiertes Kino-Debüt ("Mit einem Tiger schlafen") - und die Liste ließe sich gefühlt endlos weiterführen.
Nach seiner Zusammenarbeit mit Ausnahme-Produzent und Freund Alex The Flipper, der auch schon Mavi Phoenix, Lou Asril und viele mehr produzierte, hat Haag die neuen Songs wieder alleine bei sich zu Hause geschrieben, aufgenommen und mit sehr simplen Mitteln auch selbst produziert. Wer braucht schon ein großes Tonstudio und eine Armada von Songwriter*innen oder Produzent*innen, wenn man mit überbordendem Talent, musikalischem Wissen und einem freien und unverstellten Zugang zu Musik und Instrumenten gesegnet ist, wie Oskar Haag?
Noch hält sich Oskar Haag nach seiner “Lullaby”-Tour mit neuen Konzertterminen bedeckt, aber zumindest eine Chance, den jungen Kärntner live zu erleben, gibt es dann doch - und zwar im wunderschönen Lavanttal:
Im Mai werden im Rahmen der Domspiele St. Andrä die Kirchentore von St. Andrä nicht nur für Kirchengänger geöffnet, denn die Kirche wird neben ihrer liturgischen Funktion auch zum Kunstraum für Kabarett, Musik, Theater und Kunst. Dabei sorgen die Domspiele für ein abwechslungsreiches Programm, bei dem insbesondere junge regionale Künstler*innen eine Plattform bekommen: Da wären zum einen die Kabarettisten Hosea Ratschiller und Mike Supancic, neben Oskar Haag auch die Musikerin Marion Wolf mit ihrem modernen Jazz-Quartett, sowie Klakradl, die ein “geselliges Humptata mit großer Lyrik” kredenzen. Am 28. Mai beleuchtet das Theaterstück “Leben: ein Kaleidoskop” zudem Alltägliches - unvergessliche Momente sind da garantiert!
Aber auch für das leibliche Wohl stehen (am 31. Mai) “unvergessliche Momente” am Programm, verwöhnen regionale Gastronome vom Gasthof Deutscher, vom Gasthaus Sieber, vom Kehraus Festzelt und vom Pöltl's Gwölb die Gäste immerhin mit einem “himmlischen” mehrgängigen Menü inklusive Weinbegleitung. Sarah Maritschnig und Christian Theuermann umrahmen den Genussabend musikalisch.