Bild: Pia Reschberger
Wir waren bereits von ihrem Debütalbum "1FI1FO" (was für "One Foot In, One Foot Out" stand) begeistert: Leonie Schlager alias The Zew begeisterte mit gleichermaßen intimen selbstgemachten, wie auch ätherisch außerweltlichen Klängen. Mit dem Album bespielte sie die besten Bühnen der alternativen österreichischen Kulturszene, darunter auch das WUK, aber auch etwa am Popfest, der Sommer-Edition des Bluebird Festivals oder am Klangfestival.
Nun erscheint diese Woche Freitag ihr neues Album "Zazel wants to fly", ein Album, das der ersten menschlichen Kanonenkugel Rosa Zazel Richter (1877) gewidmet ist und verbunden durch das Thema des Fliegens und Fallens.
Das Mini-Album "Zazel Wants to Fly" spielt sich in hohen Lüften ab. Seis eine menschliche Kanonenkugel, ein Falkenflug oder ein abrupter Sprung ins Unbekannte: Verbunden durch das Thema des Fliegens und Fallens erzählen die neuen Lieder Geschichten über Unabhängigkeit, die Lust am Kontrollverlust, das sich Entgegenkommen und über die Resilienz, die man im Gemeinsamen findet.
Mit Gitarreneffekten und Gesang erschafft The Zew einen "celestial" (also: himmlischen) Sound, der in traditionellem Folk und „Outsider"-Musik verwurzelt ist. Sie setzt dabei nach wie vor auf eine eigene visuelle Sprache: Bei Live-Auftritten trägt sie sechs aufgemalte Augen im Gesicht – ein Symbol für den weiblichen Blick (Female Gaze). Mit Daniela Czurda am Bass und Matthias Frey am Schlagzeug beschreitet The Zew nun neues musikalisches Terrain.