"Es rumort gewaltig im Untergrund", schreibt das Reeperbahn Festival über Mother’s Cake aus Innsbruck. Und Recht haben sie. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 haben die beiden Studioalben "Creation‘s Finest" (2012/ feat. Ikey Owens, Ex-Keyboarder von The Mars Volta, jetzt bei Jack White) und "Love The Filth" (2015) schon eine Menge Staub aufgewirbelt. Als "psychedelisch, progressiv, düster und absolut tanzbar und funky" beschreibt das Eclipsed Magazin den Sound des Trios, Classic Rock kreierte kurzerhand das Genre „(Retro)-Crossover", das SLAM schrieb von „oberster musikalischer Güteklasse“ - und auch wir feierten die Innsbrucker "mit ihrer exaltierten Mixtur aus Desert, Stoner und Psych" als "immer noch den spannendsten Retro-Export". Spätestens mit "No Rhyme, No Reason" (2016) haben sie sich diesen Ruf hart erarbeitet.
Mit "No Rhyme No Reason" meldeten sie sich letztes Jahresende nämlich mehr als nur stark zurück und lieferten ein weiteres Psychedelic/Progressive-Rock Kaliber der Güteklasse A ab. Funky Rhythmen, asymmetrische Melodien und wütender Gesang sind immer noch die Hauptzutaten des Kuchens, obwohl es diesmal songorientierter und deutlich bunter vor sich geht. Knallharte Bretter wie „The Killer“, „H.8“ oder „The Sun“ zeichnen Mother’s Cake nach wie vor aus, ebenso wie psychedelische Klänge in „Hide & Seek“ und „Big Girls“ plus funky Outros alá „Streetja Man“.
„The Killer“, die erste Single des neuen Albums von Mother’s Cake, erschien im November und knüpft an den düsteren Sound von „Love The Filth“ an – und auch
das Video trifft im wahrsten Wortsinn voll ins Herz. Nun ist es an der Zeit, mit "Black Roses" das zweite Albumvideo vorzulegen. Das bildgewaltige Video zu "Black Roses" lädt ein in das Seelenleben von Mother´s Cake zu blicken! In dem Song arbeitet die Band die Spannung auf, die unweigerlich entsteht, wenn zwischen dem eigenen Wunschdenken und der Realität eine gewaltige Kluft liegt.