Pünktlich zum Sommerbeginn melden sich M185 mit einer neuen Single zurück. Mit "Time O' The Signs" beginnen sie wieder ordentlich zu brodeln. Neues Album: in Arbeit! Live-Shows? Ja, bitte!
Benannt nach dem chinesischen Symbol für "Shut the fuck up and dance" machen die Jungs ihren ganz eigenen alternativen Postpunk. Dafür wurden sie bereits mit dem FM4 Amadeus Award ausgezeichnet und die Zuhörer des österreichischen Indie-Senders krönten ihr letztes Album "Let The Light In" sogar zum FM4-Album des Jahres. Nach der Veröffentlichung des ersten Album-Vorbotens „Chew“ Ende letzten Jahres, präsentieren sie jetzt "Time O' The Signs".
Der an Prince angelehnte Titel zeigt den gewohnt verspielten Zugang der Band. Der Song startet mit prägnat-monotonem Sprechgesang von Wolfram Leitner, der in Lou Reed-Manier süffisant die absurd-theatralischen Qualitäten des (medialen) Zeitgeschehens in kurz umrissenen Szenen zu einem irrlichternden Kaleidoskop montiert. Der Track ist ein ungeschliffenes aber trotzdem funkelndes Pop-Juwel mit einem hymnischen Gitarrenthema, lässigen Vocoder-Einsprengseln und einem groovenden Falsetto-Chor.