3. Auf Schnäppchenjagd, oder: Theater ist nicht teuer
Noch vor dem Versuch ins kleine Schwarze zu springen oder den Anzugspinguin für einen Abend zu geben, machte manch einer schon dank der Eintrittspreise einen weiten Bogen ums Theater. Die gute Nachricht: Da Theaterhäuser Ausgrenzung gar nicht super finden, gibt es allerlei Ermäßigungen (vom Powi-Studenten bis zur Power-Omi) und zudem noch Special-Aktionen. Die schlechte Nachricht: Die liebgewonnene Ausrede, es kostet zu viel, wird an dieser Stelle als nichtig erklärt.
4. Lebensweisheiten to go, oder: Stellt Glückskekse und Yogi-Tee ins Regal zurück
Für Glückskeksspruch-Leser, große Querdenker und derartig Gefährdete: Das Theater hat euch allerlei mitzuteilen. Und ganz, ganz wichtig: Theater ist kritisch zur Zeit (+ zu sich selbst) und bezieht Stellung, ihr müsst euch bloß drauf einlassen.
Eine kleine Unterhaltung braucht das tägliche Leben. (»Die Präsidentinnen«, Werner Schwab)
5. Voll im Hygge-Trend, oder: Quality-Time abseits vom Smartphone
Schon klar, wir lieben Smartphones, Messenger-Dienste, die sogar die Großeltern in Australien am Screen erscheinen lassen und natürlich: Streaming und Emojis. Gleichzeitig sehnen sich immer mehr von uns nach einer kleinen Auszeit und wollen mal wieder den echten Menschen statt dessen Profilbild vor sich haben. Unser Tipp: Ab mit euch ins Theater, lasst euch vom Schauspiel fesseln und steigt abends glücklich und müde ins Bett. Das Smartphone alias Wecker reißt euch am Morgen ohnehin aus euren Träumen.