"Break the Tango - Break the Rules" lautet das Motto Ende November im MuseumsQuartier, wenn heiße Tangorhythmen auf coole Breakdance-Moves treffen.
12 Weltklasse-Tänzer, 1 Liveband und eine Show, welche die Zuschauer von den Sitzen reißt. (Hamburger Abendblatt)
Während die Tangotänzer*innen – darunter zwei Tangoweltmeisterpaare – elegant über das Parkett schweben, mischen die athletischen Breakdancer*innen Milonga-Traditionen auf.
Break the Tango zeigt, wie feurig, explosiv und mitreißend der Mix von Tango und Streetdance sein kann und begeistert nicht nur Tango- und Breakdance-Fans. Begleitet wird die Compagnie von einer fünfköpfigen Liveband, die Elektrotango-Hits von Otros Aires und Popsongs von Adele bis Beyoncé zum Besten geben.
Geglücktes Experiment
Kreolische Gauchos aus dem argentinischen Hinterland und Immigranten aus Europa verwandelten Buenos Aires in einen kulturellen Schmelztiegel, in dem sich die Gegensätze aneinander rieben, bis sich schließlich in den Vorstädten eine gemeinsame Kultur entwickelt.
Was heute als umjubelte Tanzshow rund um den Erdball gefeiert wird, entstand vor einigen Jahren als Experiment in Zürich. Der Choreograph und Tangoweltmeister German Cornejo war mit der klassischen Tanzcompagnie "Tango Fire" in der Limmatstadt zu Gast. Im Gespräch mit dem Produzenten und Betreiber der MAAG Halle, Darko Soolfrank, philosophierte er über neue Tanzformen, die Entwicklung klassischer Tanzstile und die Kombination aus Tradition und Moderne – "Prägt Astor Piazzolla noch den Rhythmus des Tango?", "Welche Einflüsse haben Elektrotango, Hip-Hop und Breakdance auf die traditionelle Tanzform?"