Nach einem missglückten Selbstmordversuch lernt die 20-jährige Deutsch-Türkin Sibel den 40-jährigen Cahit kennen. Um den Moralvorstellungen ihrer Eltern zu entfliehen, geht Sibel mit dem alkoholkranken und drogensüchtigen Landsmann eine Scheinehe ein. Sie genießt das neu gewonnene Leben in vollen Zügen, doch als Cahit und sie sich wirklich ineinander verlieben, nimmt das Unglück seinen Lauf.
Der erste Teil der Trilogie "Liebe, Tod und Teufel" des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin kam 2004 in die heimischen Kinos und war gleichermaßen bei Publikum und Kritik ein großer Erfolg (unter anderem mit dem Goldenen Bär und 5 Lolas in Gold ausgezeichnet). Gleichzeitig gab Akin mit seinem Spielfilm den längst überfälligen Anstoß zur Debatte um interkulturelles Zusammenleben und belebte die Diskussion um Integration, Tradition wie auch um Interkultur. Die Bühnenfassung von Alexander Simon feierte 2013 seine umjubelte Premiere. Das Werk X nimmt
Gegen die Wand mit Zeynep Buyraç als Sibel und Harald Windisch als Cahit
ab 8. März 2018 wieder in sein Repertoire auf.