Jedes Jahr aufs Neue die Stadt mit Leben zu erfüllen und seine BesucherInnen zu berühren - das hat
La Strada auf die Fahnen geschrieben. Das Grazer Festival zeigt auch heuer wieder herausragende Produktionen des Straßen- und Figurentheaters, des Neuen Zirkus wie auch der Community Art. Mit dabei unter anderem
die Compagnie XY, die
Company Improbable und die
Compagnie Baro d'evel.
Oper im öffentlichen Raum und stumme Masken
Zur Eröffnung in der Oper Graz am
27. Juli experimentieren die 22 ArtistInnen der französischen
Compagnie XY mit ihren Körpern, katapultieren sich von Sprungbrettern, wirbeln durch die Luft, türmen sich in atemberaubender Höhe, um dann wieder auseinanderzufallen. Und erzählen dabei Geschichten über Leichtigkeit, Zusammenhalt, Präzision und Spiel.
Bodies intertwined, creating magic together... The party still raging, this joy still surging, we haven't reached our limits... Midnight approaches... It will soon be the hour. (Compagnie XY)
Der Geschichte der österreichischen Fußball-Legende Matthias Sindelar, "der Papierene", geht die
Company Improbable in ihrer Figurentheaterproduktion nach. Das Körpertheater
aXe entwickelt in Kooperation mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen eine Oper im öffentlichen Raum. Mit der Uraufführung von "
Seppi:Das Kind, das nicht aufhörte zu wachsen", interagieren die KünstlerInnen hautnah und fernab von geschlossenen Räumen.
Die neueste Produktion von
Familie Flöz kommt wie gewohnt ohne verbale Kommunikation aus. Einzig Masken und die bis ins Detail präzise ausgearbeiteten Bewegungen erzählen berührende Geschichten. "
Dr Nests" alte Gedanken vermischen sich mit denen seiner Patienten ab
29. Juli in der Grazer Oper. Die Grenzen zwischen Imagination und Realität geraten dabei immer mehr ins Wanken.