ALARM, ALARM Ein ausgebranntes Autowrack, ein abgefackelter Flügel und ein angesengtes Sofa: Zurzeit kommt man an den verkohlten Objekten in der Wiener Innenstadt kaum vorbei. Doch was oder wer steckt dahinter? Ist es jugendlicher Leichtsinn, Vandalismus oder gehen gar die Brandstifter um?
ENTWARNUNG Denn bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die abgefackelten Objekte als auffällige Kunstaktion des Wiener Volkstheaters zur Einstimmung auf das neue Stück
Biedermann und die Brandstifter.
Noch bis zur Premiere am 1. Februar sind am Westbahnhof, rund um das MuseumsQuartier, in der Galerie Mario Mauroner Contemporary Art sowie in den Szenelokalen NENI am Naschmarkt und Motto am Fluss die brandheißen Kunstwerke zu sehen.
Kaum etwas ist bei näherer Betrachtung das, was es anfangs scheint, oder auch umgekehrt:
Die Wahrheit ist die beste Tarnung. Die auffällige Kunstaktion mitten in unserer Stadt soll
aufmerksam machen auf die Kernbotschaft unseres neuen Stücks, aber auch Spaß machen. Bei der
neuen Kampagne unterstützt uns die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann.
Volkstheater-Direktorin Anna Badora
Max Frischs
Biedermann und die Brandstifter ist brandgefährlicher Stoff. Der preisgekrönte ungarische Regisseur Viktor Bodó inszeniert das "Lehrstück ohne Lehre".