Sechs Opernpremieren, darunter zwei Uraufführungen, eine Staatsopern-Erstaufführung, eine Rückkehr nach mehr als einem halben Jahrhundert, eine Mozart- sowie eine Verdi-Neuproduktion, zwei Ballettpremieren, davon eine Ballett-Uraufführung, das gewohnt große Repertoire plus die beliebten Konzertreihen im Großen Haus ergeben summa summarum die Spielzeit 2019/20 und zugleich Dominique Meyers letzte Saison an der Wiener Staatsoper.
Auftragswerk von Olga Neuwirth
Die erste Uraufführung stammt aus der Feder von
Olga Neuwirth. Die Österreicherin komponiert die Oper
Orlando basierend auf Virginia Woolfs gleichnamigen Roman. Das Libretto steuert die franko-amerikanische Autorin und Dramatikerin
Catherine Filloux bei. Das zweite Auftragswerk kommt von
Albin Fries, der die Märchenoper
Persinette für junges Publikum komponiert. Regie führt
Matthias von Stegmann,
Olga Bezsmertna, Jinxu Xiahou, Monika Bohinec, Regine Hangler, Samuel Hasselhorn als auch
Sorin Coliban sind auf der Bühne zu erleben.
Anlässlich des bevorstehenden
Beethovenjahrs, der Komponist wäre 2020 250 Jahre geworden, bringt die Staatsoper neben der bestehenden
Fidelio-Inszenierung von
Otto Schenk zum ersten Mal die 1805 erschienene
Urfassung des Werks. Als Dirigent konnte der Tscheche
Tomáš Netopil gewonnen werden, für die Regie zeichnet sich
Amélie Niermeyer verantwortlich. Für alle, die es nicht auf Anhieb wussten:
Fidelio ist Beethovens einzige Oper.
Benjamin Brittens
A Midsummer Night's Dream, Wolfgang Amadeus Mozarts
Così fan tutte (
Riccardo Muti kehrt an den Ring zurück!) und Giuseppe Verdis
Un ballo in maschera komplettieren die Premieren in der neuen Spielzeit.
Die letzten 10 Jahre beim Galakonzert
Das
Wiener Staatsballett präsentiert unter ihrem Direktor Manuel Legris mit George Balanchines
Jewels einen wahren Meilenstein des neoklassischen Balletts
. Die zweite Premiere, gleichzeitig als dreiteiliger Abend angelegt,
Lukács | Lidberg | Duato, inkludiert mit der Arbeit von Pontus Lidberg eine Uraufführung und mit der traditionellen
Nurejew Gala am 25. Juni schließt die Ballettsaison.
Getragen wird das Programm von herausragenden Künstler*innen. Neben Dirigenten wie
Nicholas Carter, Hartmut Haenchen, Michele Mariotti, Matthias Pintscher und
Alberto Veronesi, geben
Amélie Niermayer sowie
Chiara Muti in der Regie und die Solist*innen
Michelle Bradley, Emily D'Angelo, Christine Goerke, Frederica Lombardi, Regula Mühlemann, Hanna-Elisabeth Müller uvm. ihr Debüt am Haus am Ring. Als Gastsolist*innen treten unter anderem erneut
Erwin Schrott, KS Thomas Hampson, Dmitry Korchak und
KS Anna Netrebko auf.
Beim
Galakonzert treten zum besonderen Abschluss der Saison am 28. Juni viele der von 2010 bis 2020 engagierten Ensemblesänger*innen auf, die heute zum "Who des Who" des Opernbetriebs zählen.
(Online-) Tickets: wir haben sie zuerst!
Schon gewusst?
OETICKET hat bereits Karten für viele Produktionen der Wiener Staatsoper, OETICKET hat bereits Karten für viele Produktionen der Wiener Staatsoper, bevor das Haus selbst mit dem Onlineverkauf startet!!
Melden Sie sich jetzt für den Ticketalarm an und wir informieren Sie, sobald Kontingente für die neue Saison erhältlich sind!
Quelle: Wiener Staatsoper