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Eli Preiss: (Selbst)bewusst genug für ein neues Album - und Gastspiel in der Arena

11.03.2026 von Stefan Baumgartner

Im April erscheint mit "(Selbst)bewusst" das neue Album von Eli Preiss, im November stellt sie selbiges dann auch live in der Arena vor. Für “Nimmasatte” gibt es aber dazwischen auch einige Dopamin-Momente mehr.

2024 stand Eli Preiss mit Cro auf den größten Bühnen, 2025 war sie eines der größten Highlights am Popfest - und etwa zeitgleich erschien auch der Remix von Nina Chubas “Rage Girls”, auf dem sie neben Kayla Shyx, Marie Bothmer, Rua, Esther Graf, LAYLA und Kauta zu hören war.

Vergangenen Freitag fanden in der Wiener Marxhalle die Amadeus Austrian Music Awards statt, Eli Preiss war in der Kategorie “Hip-Hop/Urban” nominiert - musste sich jedoch RAF Camora geschlagen geben. Aber wurscht, viel wichtiger war ihr wohl der Jubel aus dem Publikum, der ihr am Folgetag in der steirischen Landeshauptstadt Graz entgegenhallte: Das Elevate stand am Festivalsamstag nämlich ganz im Zeichen aufstrebender Popstars, bei denen die ersten Reihen naturgemäß jungen Freundinnengruppen mit TikTok-Expertise gehörten - neben Eli Preiss spielten unter anderem auch Uche Yara und Beaks (ganz große Liebe!).

Eli Preiss: neues Album mit viel Selbstbewusstsein

Applaus fördert bekanntlich das eigene Selbstbewusstsein, und auch für Eli Preiss steht damit die Zeit nicht still: Am 10. April folgt nach der “SIE!”-EP mit “(Selbst)bewusst” ihr neues Album, zwei Singles - “Grau” und “Stück für Stück” (mit t-low) - sind bereits bekannt. Damit flutscht sie wie maßgeschneidert in den Zeitgeist, in dem self care zum Alltag dazu gehört wie das Ein- und Ausatmen. Denn Selbstbewusstsein, das hat für Eli Preiss nichts mit Arroganz zu tun, wie sie erst kürzlich FM4 erklärte. Vielmehr geht es darum, auf sich selbst und den eigenen Körper zu hören, sich selbst Raum zu geben - und nicht die Umwelt diktieren zu lassen, wohin es dich gerade stiebt: Man kann nicht busy genug sein, um auch einmal einfach nur auf der Alten Donau Bootfahren zu gehen - übrigens eine ihrer Lieblingsaktivitäten in Wien.

Diesen programmatischen Ansatz findet man auch in den neuen Liedern wieder - irgendwo zwischen verletzlicher Introspektion und pulsierender Energie definiert Eli Preiss für sich nicht nur ihre eigene Mixtur zwischen Pop und R'n'B neu, sondern vertont damit auch, welche Klammerstellung das Leben selbst bei der Work-Life-Balance einer ganzen Generation einnimmt.

Einziger Wermutstropfen: Nach unserem aktuellen Wissensstand müssen wir bis 6. November warten, bis Eli Preiss “(Selbst)bewusst” auch hierzulande live - und zwar in der Wiener Arena - präsentiert. Glücklicherweise gibt es in den kommenden Monaten einige alternative Möglichkeiten, sich bei hypnotischen Pop-Hooks und in schweißtreibenden Club-Beats zu verlieren.

Nimmasatt?

Bereits übermorgen, am 13. März, lädt Dani Lia uns im B72 dazu ein, gemeinsam die “Seele zu berühren”. Dass sie ein gutes Händchen hat dazu anzusporen, hat sie zuletzt etwa am Lido Sounds bewiesen. Nur 10 Tage später, am 23. März, laden uns Kasi & Antonius im Flex dazu ein, gemeinsam einen nostalgischen Trip durch die 2010er zu begehen. Soll heißen: Songs über Freiheit, Verantwortung, Euphorie und Erwachsenwerden - eine Coming-of-Age-Reise, die chaotisch, intensiv und voller Möglichkeiten ist.

Im Sommer stehen natürlich drei Festivals schon fix im Kalender: Erstens das SZENE OPENAIR in Lustenau zwischen 30. Juli und 1. August, bei dem nicht nur “Rage Girl”-Kollegin Kayla Shyx auftreten wird, sondern auch Vicky und natürlich Bibiza, mit dem Eli Preiss tatsächlich gern einmal zusammenarbeiten würde. Letzter hat gerade erst bei den Amadeus Austrian Music Awards seine neue Single “Frank” präsentiert und wird im Sommer nicht nur in Lustenau, sondern auch in der Wiener METAStadt und beim Rock Im Dorf in Kirchdorf auf der Bühne stehen.

Bleiben wir gleich im Westen des Landes, beim Poolbar Festival: Zwischen 11. Juli und 14. August geben sich in Feldkirch erneut zahlreiche Highlights die Klinke in die Hand, an dieser Stelle hervorzuheben sei der letzte Poolbar-Tag, denn da spielt neben den Babyshambles auch Verifiziert. Eingehüllt in eine angenehm groovende Lo-Fi-Atmosphäre spart sie textlich persönliche Themen nicht aus. Eins hat Verifiziert Eli Preiss übrigens schon voraus: Neben Bibiza (und Souly) gehört auch Paula Hartmann zu ihren Wunsch-Features, und auf das kann Verifiziert mit “Gebrochenes Glas” schon zurückblicken.

Apropos Souly: Er wird neben (tief Luft holen!) Ritter Lean, frytz, makko, “Rage Girl” Esther Graf und nicht zuletzt auch t-low, den wir auf Eli Preiss' “Stück für Stück” hören, diesen Sommer am FM4 Frequency spielen, das bekanntlich zwischen 20. und 22. August im Green Park in St. Pölten erneut über die Bühne geht.

Und dann ist da am 24. Oktober im Flex noch Zsá Zsá, die mit “Papi” gerade erst einen amtlichen Banger rausgehaut hat: Ein beeindruckendes Statement und vor allem ein Paradebeispiel für das moderne Selbstbewusstsein in der Popmusik - dominant und kompromisslos. Geil!

Aber auch nach Eli Preiss' “(Selbst)bewusstsein” geht es stark weiter - an dieser Stelle sei auf die Konzerte von Apsilon am 7. November in der Ottakringer Brauerei hingewiesen (am besten gleich durchmachen und von der Arena mit der U3 rüberfahren?!), sowie auf Chapo102 am 26. November im WUK und am 19. Jänner dann Levin Liam in der Arena.


Live-Termine


Eli Preiss - "(Selbst)bewusst"

06. November 2026 | Wien, Arena


Infos auf dem Stand vom 11.03.2026  

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