Bild: Maira Mühlberg
Die Hannoveraner Jeremias stehen seit 2019 für melancholischen Indie-Pop, Gleichberechtigung, Diversität und Liebe. Ihre Lieder leben nur so vor Gefühl, Melancholie und Gänsehaut-Momenten: Kein Wunder, dass sie da an den Spitzen diverser Spotify-Playlisten rangieren und ihre Touren regelmäßig ausverkauft sind - so auch bereits eines ihrer zwei gigantischen Konzerte diesen Herbst in der Wiener Raiffeisen Halle im Gasometer. Ganz gleich, ob man verknallt ist, die eigene Welt gerade Kopf steht - für all die Erfahrungen und Gefühle haben Jeremias definitiv das passende Lied als eine wohlige Umarmung, als kleiner, kribbelnder Endorphin-Schub parat.
Und ihre neueste Single “pillen” beweist schon jetzt, dass sie weiterhin ein sicherer Garant dafür sind, den perfekten Sommer-Soundtrack bereits diesen Juni nach Linz aufs LIDO SOUNDS zu bringen.
Mit „pillen“ bleiben Jeremias ihrem Erfolgsrezept treu und veröffentlichen einen unglaublich butterweichen, atmosphärisch dichten Pop-Song, der das erste Frühlingsgefühl des Jahres in einem Moment voller Klarheit und voller Verbundenheit einfängt - und dieses Frühlingsgefühl mit Wärme und Wohligkeit auflädt und mit immer mehr Sonnenstrahlen zum perfekten Sommer-Soundtrack, einer Begleitung zu Aperol Spritz oder Wildberry Lillet gereichen zu lassen.
Zwischen weichem, einlullenden Gitarren-Sound und subtiler, sanfter, schmeichelnder Melancholie erzählt der Song von Nähe, Veränderung und dem flüchtigen Zauber gemeinsamer Augenblicke. Die Zeile “Die Zeit vergeht so schnell als hätt ich Pillen im Bauch” bringt dieses Gefühl poetisch auf den Punkt – als würde die Realität für einen Moment aufgelöst und durch etwas Schöneres ersetzt.
Aber Jeremias sorgen nicht nur in ihren Liedern für einen wohligen Safe Space für die Seele, sondern auch tatsächlich bei ihren Konzerten: Vergangenes Jahr kamen Vorwürfe auf, dass einer ihrer Mitarbeiter - ein Fotograf - gegenüber weiblichem Publikum übergriffig gewesen sein soll. Im November haben Jeremias dann Konsequenzen gezogen und die Zusammenarbeit endgültig beendet, nehmen die Vorwürfe weiterhin sehr ernst und arbeiten selbige stetig auf: “Wir nehmen das Thema sehr, sehr ernst”, hieß es da in einem Statement.
Auch wenn Jeremias neben vielen anderen Soundtracks auch jene für die heilenden Momente des Schlussmachens schreiben: Schlussmachen muss man mit Jeremias also nicht - und wir holen “pillen” in unsere Lieblingssong-Liste des Jahres auf Spotify, der auch ihr gerne folgen könnt!