Bild: Megan Cullen
Diese Woche ist auf Spotify wieder viel passiert und unsere HEADLINER-Playlist ist um ein paar Songs stärker! Wie jede Woche haben wir uns durch ganz viel neue Musik durchgehört und haben für euch das Beste herauskristallisiert und schön kompakt zusammengefasst, damit ihr die beste Musik immer auf eurem Handy dabeihabt! Ein paar ganz besondere Highlights aus der Spotify-Liste möchte ich aber gleich noch extra hervorheben: Denn es ist noch viel mehr passiert, als dass endlich der Soundtrack von “The Death of Bunny Munro” veröffentlicht worden ist: Sowohl die Roman-Vorlage, als auch der Soundtrack stammen von Nick Cave!
“The Death of Bunny Munro” ist eine Sky-Miniserie mit Matt Smith ("House Of The Dragon") in der Hauptrolle, basierend auf dem Roman von Nick Cave aus dem Jahre 2009. Hier wird die Geschichte von einem charismatisch-sexsüchtigen Handelsvertreter und dessen Sohn auf einer chaotischen Reise durch Brighton nach dem Suizid seiner Frau gezeigt. Während ihrer Fahrt offenbart sich Bunnys problematisches Verhältnis zu Frauen, sein Alkoholproblem und seine Unfähigkeit, echte Verantwortung zu übernehmen. Parallel dazu versucht der Junge, mit dem Verlust seiner Mutter umzugehen und die wahre Natur seines Vaters zu verstehen: Eine düstere, aber auch humorvolle Erkundung von Trauer, Sucht und Männlichkeit! Während die Serie in Großbritannien bereits verfügbar ist, sollte sie in Österreich “demnächst” starten - fix ist jedoch der Live-Termin von Nick Cave mit seinen Bad Seeds in Österreich: Am 21. Juni findet er sich erneut auf Burg Clam ein!
Passend: Inmitten des Shopping-Wahns vor Weihnachten dreht sich die neue Single “Money” der kanadischen Rocker Arkells um das liebe Geld: "What are you spending? How much are you saving? How much money in the bank, will it take until you’re sleeping like a baby, baby“, singt Max Kerman in dem fröhlichen, synthielastigen Track. Und sie bekommen dabei (wohl auch gegen einen kleinen Obolus) namhafte Unterstützung - und zwar von der amerikanischen Indie-Band Portugal. The Man.
Über zwei Jahre auf der Überholspur, 2024 dann auch noch ihr geiles Album “Extra”: Nun gibt es mit “Darf sie das” nun schon die fünfte neue Single von Paula Carolina! Darin heißt es: “Meine Mutter sagte einst: 'Schreib ein fröhliches Lied!' Deshalb nehm' ich euch mit in meine Utopie, ich erzähl' euch von Dingen, die es gar nicht gibt - und das auf einen fetzigen Beat.” Damit umreißt sie mit ihrem rebellischen Indie-Pop den Zeitgeist, bei dem Tanzwut auf Haltung trifft - wie ein Mittelfinger ins System!
Sogar für einen Rapper wie LACAZETTE ist die Weihnachtszeit eine besinnliche Zeit. Passend dazu bringt der Berliner die Ballade “LOV” gemeinsam mit Gwendo raus, rappt über eine gescheiterte Liebesbeziehung, während Gwendo die emotionale Hook einsingt. Das interessante ist jedoch, dass der Song in zwei Versionen erschienen ist: In der Version im Musikvideo performen sie auf dem Beat vom Mary J. Blige-Song “I Love You”, die “Piano Version” hat einen neuen Beat!
Der deutsche Rolling Stone ging zu Jahresanfang so weit zu fragen, ob Rosmarin nicht vielleicht gar die hessische Antwort auf Bilderbuch sind?! Dem kann man zustimmen, muss man aber nicht: Jedenfalls macht ihr Mix aus Funk und Indie verdammt viel Spaß - und zudem haben sie bereits im Vorprogramm von Leoniden und Bruckner überzeugen können! Neu erschienen ist mit “Weit weg” (gemeinsam mit Emma Rose) ein Vorbote vom Debütalbum “Silhouetten”, das Ende Februar erscheint.
Die Kölner Popband Cat Ballou hat schon einige Songs zusammen mit anderen Künstler*innen aufgenommen, bei “Wasser im Rhing” sang zum Beispiel Joris mit. Nun ist schon das nächste Feature da, und zwar mit der Berlinerin Wilhelmine namens “Deine Stadt”: Die Liebeserklärung an Köln erlebte erst kürzlich ihre Premiere bei der Weihnachtsshow von Cat Ballou - und da wurde auch verraten: Die Liebeserklärung geht auch raus an ihre Freundin Alexa, eine gebürtige Kölnerin … Süß!
Seinen geheimnisvollen Namen trägt Avaion bereits seit Kindertagen, als er beginnt, sich seine eigene musikalische Welt zu erschaffen: Auch sein Großvater und sein Vater waren Musiker, die den Nachwuchs von klein auf ermutigen, sich an den verschiedensten Instrumenten auszuprobieren. Schnell merkt er, dass er nicht nur Musik machen, sondern sein Publikum auch Freude bereiten will: “Hold Me Again” teasert sein neues Album “To Make People Happy” für Jänner an!