Bild: Marcel Bernard
Pure Chlorine - eine unverkennbare, rauchige Stimme mit Wiedererkennungswert, welche sich nicht nur soundtechnisch, sondern auch in der ikonischen Optik der Künstlerin widerspiegelt. Wasserstoffblonde Haare treffen auf Lederjacken. Elektronische Beats auf schwere Gitarrenriffs. Pop-Songs mit einer „fuck you" Attitüde gegenüber dem Stigma für psychische Krankheiten und dem ewigen Schweigen darüber.
Laut, wütend und ungefiltert spiegelt Pure Chlorine die Emotionen der Generation Z wider. Die Single "Hijacked" (2022) zeigt mit Platzierungen auf Spotify Editorial Playlists wie „Fresh Finds Rock“, „Fierce Femmes“ und „New Noise“ schnell, dass Pure Chlorine damit einen Nerv trifft. Live-Auftritte wie u. a. am Donauinselfest in Wien, Glacis Open Air in Magdeburg und dem Reeperbahn Festival in Hamburg machen 2022 zu einem Erfolgsjahr, zuvor konnte Pure Chlorine auch bereits zweimal beim aLIVE von oeticket mehr als nur überzeugen.
2023 bringt neue Songs: Mit der „The Pure Chlorine Problem“-EP, die am 16. Juni veröffentlicht wird, wird Pure Chlorine noch persönlicher und beschreibt den Kampf gegen sich selbst und ihre teilweise krankhaften Bewältigungsmechanismen, um mit dem Druck umzugehen. Auf der EP - nach "Sorry that I smashed your Ego" die zweite EP von Pure Chlorine - finden sich neben dem bereits bekannten "Shit Talk", dem heute veröffentlichten "Cliché" zudem auch noch die ebenfalls neuen Nummern "Paradox" und "Ugh".
Songs schreiben oder Duschen gehen? Song schreiben. Im heute erschienen "Cliché" beschreibt Pure Chlorine zynisch, wie obsessives Musikmachen Therapie und Struggle zugleich sein kann. Die Prioritäten mögen ungesund sein, aber wenn sie glücklich machen? Das Selbstgeständnis, die eigene mentale Gesundheit nicht immer unter Kontrolle zu haben, wird in etwas Kreatives verwandelt: “I can use my sadness to create something. In a fucked up way, I benefit from my sadness.”
"Cliché" ist Teil der kommenden EP „The Pure Chlorine Problem“: ein lyrisches Selbstgeständnis über Selbstsabotage. Die Künstlerin lässt tief in ihren Struggle zwischen ungesundem Konsumverhalten, schlaflosen Nächten, Therapie und Antidepressiva blicken. Damit setzt sie ein wichtiges Zeichen für die Entstigmatisierung psychischer Krankheiten und deren medizinischer Behandlung.
Pure Chlorine spielt am 4. Juni bei freiem Eintritt am Wiener Südwind Fest, sowie am 17. Juni und ebenfalls bei freiem Eintritt am Kufstein Unlimited, sowie am 24. Juni mit Jeremy Pascal, Skofi, Cinnemane und Anthea am JP Fest im Flex. Tickets für das JP Fest gibt es bei oeticket.com!