Iron Maiden hatten schon immer ein gutes Gespür dafür, wen sie als Anheizer auf ihre Tourneen mitnehmen: Ob Airbourne, DragonForce oder Trivium – in den vergangenen Jahren standen immer wieder Bands vor Maiden auf der Bühne, die das Publikum nicht nur auf Betriebstemperatur brachten, sondern auch selbst als Headliner durch die Decke gingen. 2025 begleiten die schwedischen Teufelsdirigenten Avatar die britischen Metal-Giganten auf ihrer „Run for Your Lives“-Tour. Und nur wenige Monate später kommen Avatar mit ihrer eigenen bombastischen Show zurück – in die Raiffeisen Halle im Wiener Gasometer.
Für Kuttenträger ist es das vielleicht größte und wichtigste Konzert des Jahres, wenn Iron Maiden am 17. Juli im Wiener Ernst-Happel-Stadion einfallen und ihr gruseliges Maskottchen Eddie durch die Band-Klassiker von “Iron Maiden” bis “Fear Of The Dark” peitschen. Aber noch bevor wie üblich “Doctor Doctor” von UFO aus den Lautsprechern dröhnt und Iron Maiden auf die Bühne bittet, haben Avatar die gut 50.000 Fans schon auf Betriebstemperatur gebracht: Mit ihrer teuflischen Dramatik und einem geschickten Händchen für ein ganz, ganz großes Spektakel sind die Schweden Garant dafür, dass Feuer und Flamme nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum passiert. Ein Beweis gefällig? Bittesehr, so geht es bei Avatar live zur Sache:
Wer sich noch keine Tickets für Iron Maiden mit Avatar im Vorprogramm gesichert hat, sollte aber rasch zuschlagen - denn das Happel-Stadion ist bereits fast bis auf den letzten Platz voll!
Bis Anfang August begleiten dann Avatar Iron Maiden, ihr letztes gemeinsames Konzert werden sie am 2. August in Polen spielen. Doch nach diesen schweißtreibenden Wochen gönnen sich Avatar nur eine ganz, ganz kurze Verschnaufpause, denn bereits Anfang kommenden Jahres kommen sie auf Headliner-Show zurück und spielen eine noch bombastischere Show als vor Iron Maiden quer durch ganz Europa, darunter natürlich auch in Österreich. Warum sie sich das antun? Nicht nur wegen der Fans, verrät da der Frontmann Johannes Eckerström. Sondern: “We are heavy addicts!” Also: Sie können gar nicht anders, als unterwegs zu sein und mit ihrem gigantischen Heavy-Metal-Theater klotzen anstatt nur zu kleckern.
Üben für ihre eigene “A Night To Be Torn Apart”-Tour werden sie aber nicht nur im Vorprogramm von Iron Maiden, sondern auch an einem ganz besonderen Ort: An Halloween spielen sie kurz vor der berühmt-berüchtigten Dia de los Muertos in Mexico-City vor Tausenden von Fans und werden dort mit ihrem düsternen Karneval vielleicht sogar dem Tag der Toten das Fürchten lehren!
Auf ihrer “A Night To Be Torn Apart”-Tour haben Avatar dann natürlich auch einen Gast mit dabei - und zwar Alien Weaponry aus Neuseeland: Die Bandmitglieder stammen von den Maori, den neuseeländischen Ureinwohnern, ab und verweben diese Einflüsse auch in ihren Songs. Kein Wunder, dass da bereits renommierte Metal-Magazine Vergleiche zu den brasilianischen Thrash-Metal-Göttern Sepultura, insbesondere in ihrer “Roots”-Phase, gezogen haben!