Das Örtchen Stinatz, im Südburgenland gelegen, findet man freilich auf der Landkarte, nur sucht es Otto Normal eher selten: Zwar stammen sowohl Kabarettist Lukas Resetarits als auch Musiker Kurt Ostbahn aus Stinatz, und S.T.S. besangen es in „Fürstenfeld”, aber sonst ist Stinatz ein 1.000-Seelendorf wie zahlreiche andere in Österreich auch. Gänzlich anders sieht es jedoch aus, wenn man Thomas Stipsits – mit Stinatzer Wurzeln – als Reiseführer hat, denn: Sowohl in seinem Best-of „Stinatzer Delikatessen” als auch in seiner Krimi-Reihe rund um Kommissar Sifkovits wird die Reise in die burgenländische Beschaulichkeit eine sehr bewegte und aufregende.
Die Antwort auf diese Frage gibt es wahrscheinlich gar nicht. Natürlich, wenn ich jetzt daran denken würde, dass irgendjemand meinen Kindern etwas antut, dann wäre der erste Gedanke sicher ein Rachegedanke. Die Frage ist aber, ob man dann seinen Frieden findet. Ferdinand von Schirach spielt auch immer mit diesen moralischen Fragen: Darf man ein Flugzeug abschießen, das in ein Fußballstadion fliegt? Darf man Menschenleben retten, indem man andere aufs Spiel setzt? Ich glaube, Itzhak Stern, der damals im Nationalsozialismus für Oskar Schindler gearbeitet hat, hat gesagt, wenn man ein Menschenleben rettet, rettet man die ganze Welt. Auch eine große Aussage. Aber ich maße mir da ehrlich gesagt keine Antwort an. Es ist halt schwierig: Bei einem Konflikt, der so unmittelbar vor unserer Haustüre ist, ist das wie beim Coronavirus – da denkt man sich auch erst einmal, bis das zu uns kommt … Ich habe schon das Gefühl, es ist nicht ganz so ungefährlich. Es ist furchtbar, was die Menschen durchmachen – auf beiden Seiten. Auch in der russischen Bevölkerung wird der Unmut jetzt immer größer. Man stellt sich auch die Frage: Was verspricht sich Putin davon? Im militärischen Sinne ist er kein Trottel, er ist schlichtweg ein größenwahnsinniger Diktator. Im schlimmsten Fall nimmt er die Ukraine ein – was ist dann? Ist das dann das Ende? Sagt dann die EU und die NATO: „Ok passt. Jetzt sind alle Sanktionen aufgehoben und wir gehen wieder zur Tagesordnung über.”? Man muss Putin nicht gleich umbringen, aber es wäre wünschenswert, wenn jemand ihn in seinem nahen Umfeld dazu bringt, aufzuhören. Im Grunde hat er schon verloren.
Natürlich, das kann schwierig sein. Soweit ich informiert bin, hat er sich ja in seinen Bunker im Ural zurückgezogen und hat nur alte Generäle, die ihn seit Jahren begleiten, um sich geschart. Aber wenn man bedenkt, wie viele Attentate auf Hitler verübt wurden, dann ist das ja ein Wahnsinn, wie der die alle überlebt hat. Wie oft hätte unsere Geschichte eine andere Wendung nehmen können! Wie viele Menschenleben hätten gerettet werden können! Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der russischen Generalität niemanden gibt, der sich denkt, man müsse Putin stoppen.
Ich sehe das auch differenziert. Ich habe natürlich zu vielem eine Meinung. Ich kann etwa nachvollziehen, dass es zwischen russischer und ukrainischer Bevölkerung interne Konflikte gibt, dass Krieg eine Antwort darauf ist, jedoch nicht. Aber ich bin mit Statements immer sehr vorsichtig und will als Unterhaltungskünstler den Leuten nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben. Dazu müsste ich in einem Thema zudem auch wirklich sattelfest sein. Bei Corona wurde ich schon auch manchmal befragt, aber ich habe immer gesagt: Ich habe von Virologie keine Ahnung, aber vertraue auf die Wissenschaft, die daran arbeitet, dass wir wieder zu einer Normalität zurückkehren können – denn eine Krise will ja letztlich keiner. Im Falle von Anna Netrebko verstehe ich es nicht, wieso sie sich bereits vor dem Krieg auf die Seite der Separatisten gestellt hat, aber das ist ihre Sache. Ich verstehe aber auch die Sicht, dass keine Stellung zu beziehen der einfache Weg ist – wobei sie ja durchaus den Krieg verurteilt hat. Ich muss da immer an ein Zitat vom Qualtinger denken: „Wenn ich auf der Bühne Lösungen anbiete und die dann einfordere, dann bin ich kein Kabarettist mehr, sondern Landeshauptmann.” Und das ist schon auch richtig. Ich glaube, Corona hat auch deutlich gemacht, dass uns der überstrapazierte Begriff des Dialogs verlorengegangen ist. Meinungen sind mittlerweile sehr stark festgefahren, wir finden nur mehr selten einen Konsens – und das geht dann oft auch über die eine Thematik hinaus.
Genau. Und das macht ja auch etwas mit der menschlichen Psyche. Ein einziger Konflikt schlägt sich auf den gesamten Umgang miteinander um, und dann werden vielleicht auch noch die Kinder der betroffenen Personen mit ins Spiel gezogen. Das erinnert ein bisschen an die Familienstreitigkeiten früher am Land, wo es irgendwann einmal um einen kleinen Landstreifen ging, aber die vierte Generation dann nicht einmal mehr weiß, was der Auslöser war, dass man nicht mehr miteinander spricht. Vielleicht war es eh schon immer so, aber durch den ganzen Social-Media-Wahnsinn kriegt man es heute nur stärker mit? Früher sind solche Dispute am Stammtisch geblieben, heute prasselt dir die Meinungsflut aus dem Smartphone entgegen.
Stimmt. Es ist immerhin ein Anfang, dass mittlerweile Faktenchecks Falschaussagen gegenüberstehen, oder einzelne Kanäle und Postings sogar gelöscht werden. Es ist dann nur sehr perfide, wenn dann der Aufschrei laut wird, wir leben in einer Diktatur. Weil genau jetzt, wenn wir nach Russland blicken, sehen wir, was eine Diktatur wirklich ist: Dort wird eine Demonstration schnell und mit Gewalt aufgelöst, viele Leute, die politisch unangenehm sind, verschwinden überhaupt von der Bildfläche. In Österreich kann man ja fast alles sagen, nur von belegbarem Blödsinn muss man halt wirklich Abstand nehmen.
Im privaten Umfeld, mit 25, hatten meine Eltern schon eine sehr feinfühlige Sensorik zu erkennen, dass das nicht nur ein Schnupfen ist. Damals war ich ja bei weitem noch nicht so bekannt wie heute, deswegen haben das auch wenig Leute von außerhalb mitbekommen. Ich habe da nur gemerkt, dass plötzlich auch Personen aus meinem privaten Umfeld den Schritt nach außen gegangen sind und gesagt haben, dass auch sie an psychischen Problemen leiden und sich nie darüber reden getraut haben, weil sie sich sorgten, was dann die Leute über einen sagen. Das ist richtiggehend absurd, dass man sich sorgt, was andere denken.
Ja, das ist pures Gift. Da sind wir beim schönen Satz aus meiner Therapie: Der Vergleich ist kein guter Begleiter, weil der nichts mit meinem persönlichen Empfinden zu tun hat. Natürlich geht es anderen schlechter, und wieder anderen noch viel mehr. Wenn ich jetzt auf den Großglockner steige, sollte ich mich drüber freuen. Aber ich könnte mir auch denken: Der Everest ist es nicht! Aber ich habe schon das Gefühl, dass sich das Thema zum Positiven gewendet hat, beziehungsweise dass es immer mehr Menschen gibt, die psychische Probleme auch als Krankheit anerkennen. Es ist ein Ergebnis unserer Zeit, durch die ständige Erreichbarkeit und dass man niemanden enttäuschen will. Man läuft in diesem Hamsterrad mit und die Sachen, die einem gut tun, die sind die ersten, die aus dem Plan rausgestrichen werden. Es ist auch der ständige Gedanke an die Unabkömmlichkeit: Wenn ich aufhöre, dann bricht alles zusammen.
Ja, natürlich. Aber das hat schon mit der Umgebung zu tun. Dort habe ich halt auch keine Verpflichtungen, keinen Druck von außen. Dieses in-den-Tag-hineinleben ist natürlich entspannend. Man darf auch das Meer, den Naturhafen zur Welt, nicht vergessen – das ist ein Trigger für Freiheit und fürs Loslassen, auch wenn es so mächtig und gefährlich ist. Zuhause wollen wir natürlich gerne die Kontrolle über alles haben und da fällt loslassen schon schwerer, das kann in weiterer Folge dann zu einer psychischen Verstimmung führen, weil man sich da so schön in absurde Zwänge eingraben kann, etwa: Wenn ich ein zusammengeknülltes Papier nicht in den Mistkübel treffe, dann wird es kein guter Tag. So einen Gedanken kann man schön mitnehmen und du suchst förmlich nach Dingen, die nicht funktionieren. Da lässt die vermeintliche Bestätigung nicht lange auf sich warten.
Ich gehe nach meiner Reha weiter in Therapie, das ist meine Stabilisierungsphase. Die Angst werde ich nie ganz ausschalten können, die ist ein ständiger Begleiter. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich Menschen glaube, die von sich behaupten, keine Angst zu haben. Angst kann auch etwas Positives sein, uns vor Dingen schützen. Da arbeiten Gehirn und Seele ja zusammen. Das Kunststück ist, damit zu leben, damit umzugehen, es als Teil von sich anzuerkennen, der einen aber nicht aus der Bahn wirft. Erst die Angst vor der Angst wird zum Problem – das kann zu großer Unruhe führen. Deswegen ist es auch wichtig, seine Lebensbereiche in Balance zu halten und das Arbeitspensum ein bisschen zurückzuschrauben – da bin ich halt auch in einer sehr privilegierten Position, weil ich mir das mehr oder weniger selbst einteilen kann. Die Ursache ist oft gleich: Vermindertes Selbstwertgefühl, die Angst, jemanden zu enttäuschen, Leistungsdruck und auch, dass man sich selbst in der Prioritätenliste weit unten anreiht. Nein sagen ist da ganz wichtig. Wir machen uns da so viele Gedanken über Konsequenzen, aber die passieren nur in unserem Kopf.
Ein sehr guter Punkt.
Beides. Es war schon ein großer Respektsmoment und eine gewisse Unruhe da, aber je öfter man über diesen einen Punkt drüber geht und je sehr man sich auch in diesem Moment mag und der Angst auch ganz bewusst eine Absage erteilt, umso größer wird dann auch wieder die Sicherheit. Es ist tatsächlich so: An manchen Abenden frage ich mich danach, wo die Angst geblieben ist.
Die viele Butter (lacht). Und die Eierspeise ja nicht wenden, es muss so eine richtig schöne hügelige Landschaft sein. Mein Sohn mag sie außerdem mit klein geschnittener Salami. Frischer Schnittlauch obendrauf ist auch ein heißer Tipp! Es schmeckt auch sehr gut, die Eierspeise mit Kräuterbutter zu verfeinern – oder mit Käse obendrauf. Im Theatercafe in Graz, wo ich damals zum Spielen angefangen habe, war das Eierspeisen-Paradies schlechthin, da gab es sie in allen Variationen! Da habe ich schon früh die Schulbank gedrückt (lacht).
Unsere Ansprüche sind nicht sehr groß, wir haben die klassische Wurstplatte und Obst am Rider stehen. Aber natürlich spielen wir oft in denselben Häusern wieder, und da weiß man schon: In der Steiermark gibt’s vielleicht ein Backhenderl oder anderswo andere Köstlichkeiten aus der Region. Versorgt wird man in der Regel immer sehr gut.
Ja, klar! Es gibt tatsächlich schon sehr konkrete Pläne für eine Verfilmung von der „Kopftuch-Mafia”, die nächstes Jahr im Spätsommer stattfinden sollte. Die drei alten Damen, die möchten wir tatsächlich im Südburgenland casten, weil die Laientheater-Szene dort ohnehin so groß ist. Da sind immer wieder Talente dabei! Für mich ist wichtig, dass meine Geschichten Authentizität haben, deswegen muss auch an den Originalschauplätzen gedreht werden. Ich mag nicht in Niederösterreich Stinatz nachbauen. Je mehr Lokalkolorit und je mehr Schauspieler aus der Region, umso besser. Dann haben wir auch den Sprachduktus und das Gefühl, wie das Leben dort abläuft, gut eingefangen.
Das hat mit dem Lesefluss zu tun: Dialekt zu lesen ist nicht leicht, vor allem wenn du immer zwischen der Erzählsprache und dem Dialekt hin- und her springst. Wenn ich an meinen Krimis schreibe, spreche ich alle Dialoge ins Diktiergerät, spiele mir selbst also alle Szenen vor. Und dann versuche ich, es so umgangssprachlich wie möglich zu formulieren. Aber gerade beim Dialog ist der Rhythmus eine sehr wichtige Komponente. Der Verlag hat da schon Erfahrungen und mir gesagt, dass die Leser nicht allzu gern Dialekt lesen, weil es immer ein bisschen mühsam ist. Nimm zum Beispiel H.C. Artmann her: Das liest sich zwar großartig, dauert aber, um reinzukommen.
Geteilt. Ich weiß schon, dass nicht alle glücklich darüber sind, und das hat mich anfangs schon ein bisschen gekränkt, weil Stinatz an sich ja schon eine positive Grundstimmung in meinen Büchern hat. Meine Bücher sind durchaus eine Liebesbekundung! Aber mittlerweile kann ich damit gut umgehen und freue mich mehr über die Leute, die meine Krimis gerne lesen. Und natürlich treffe ich auch auf mehr Leute, denen es gefällt, weil den anderen bin ich vielleicht eh wurscht oder sind vielleicht nicht so direkt zu mir (lacht). Aber es ist schon eine Hommage, auch die Figuren, die vorkommen, mag ich sehr – die fußen ja alle auf Personen, die ich wirklich kenne.
(lacht) Nein.
Na klar! Aber nur in Stinatz! Das hat dann schon fast eine satirische Komponente.
Wo soll ich beginnen (lacht)? Die Kirche ist sehr interessant! Aber es gibt in Stinatz auch die kleinste Galerie Europas, dort hängt ein Bild. Und es gibt auch ein Heimatmuseum. Aber die wahre Auszeichnung ist, wenn man mit der Bevölkerung dort ins Gespräch kommt – am besten in den Stinatzer-Hof gehen, dort gibt’s auch das Berlusconi-Brot, das man aus meinen Krimis kennt. Die Kathrin, die Chefin, freut sich sicher, wenn wer Auswärtiger eines bestellen kommt.
(lacht) Eine schwierige Frage, frisches Bauernbrot ist ja mit vielem gut. Vielleicht einfach ein Butterbrot mit Schnittlauch? Und dazu eine Buttereierspeise und eine Stück Brie (lacht)!
Die Beschaulichkeit überwiegt. Ich könnte mich jetzt nicht an einen Mordfall erinnern – es gab tragische Unfälle, das schon. In der Nachbarortschaft gab es glaube ich einmal einen Mord. Man darf auch die Landflucht nicht vergessen, von der auch Stinatz nicht verschont ist: Unter der Woche ist es hier schon sehr ruhig. Da sieht man nicht so viele Leute. Erst am Wochenende kommen dann die Leute aus Wien und Graz wieder zurück. Über die Jahre sind leider auch sehr viele Nahversorger geschlossen worden – verständlich, mit so einer Arbeit wird man nicht reich, die sind mehr ein kommunikatives Zentrum. Da verstehe ich die Jungen schon, die das von den Eltern nicht übernehmen wollen. So ein Leben muss dir schon auch gefallen, wenn deine Kunden einen Liter Milch kaufen und zwei Stunden tratschen.
(lacht) Leoben ist eine tolle Stadt und hat sich in den letzten 20 Jahren auch super verändert, aber ich habe Stinatz satirisch interessanter gefunden. Für mich als Kind war Leoben eine Großstadt und Stinatz eine ganz andere Welt, mit ganz anderen Bräuchen. Wie ich dann mit dem Kabarett angefangen habe, ist Stinatz auch immer wieder vorgekommen und ich habe gemerkt, wie das Publikum zum Reflektieren anfängt. Bei den Krimis finde ich es spannend, wenn man im Regionalen das Große sucht. Beheimatet fühle ich mich aber in beiden Orten, ich könnte nicht sagen, wo mein Herz liegt.
Vielleicht, weil Krimis in der Regel düster und depressiv sind – gerade die skandinavischen. Henning Mankell hat den Stereotypen des Kommissars erschaffen, der ein misanthropischer, geschiedener Alkoholiker ist. Dadurch, dass ich so ein riesiger Columbo-Fan bin, war die Idee im Kopf, als Gegenpol eine sympathische, zerstreute, und unterschätzte Figur zu schaffen. Das Tolle am Krimi ist auch: Durch das Rätsel, das gelöst werden muss, hast du einen stringenten Handlungsbogen. Aber links und rechts davon kann man die atmosphärischen Spannungselemente setzen, sodass der Leser und die Leserin das Gefühl haben, kurz Teil dieser Ortschaft zu sein.
Ich freue mich immer, wenn ich höre, dass man sich während der Lektüre in Stinatz „zuhause” fühlt. Man muss auch sagen: Diese Landkrimis sind auch ein Genre mit vielen Freiheiten, weil die Literaturwelt hält man damit nicht in Atem. Das ist ganz angenehm.
Der Schiffkowitz hat sich beinah geehrt gefühlt, dass er Ideengeber war. Dafür will er dann im Film aber auch zumindest eine Nebenrolle haben (lacht)! Aber ja, er ist jemand aus der Branche, mit dem ich regelmäßig in Kontakt stehe. Es ist immer großartig, sich mit alten Haudegen austauschen, die bereits alles in der Branche erlebt haben und für dich mit ihrer reichen Erfahrung gewissermaßen eine Vaterrolle einnehmen. Außerdem ist es beruhigend zu wissen, dass ein Mensch, der bereits seit über 50 Jahren auf der Bühne steht, vor Auftritten immer noch nervös ist.
Seit der Pubertät bin ich Fan von österreichischer Musik – Georg Danzer war das Erweckungserlebnis, dann kam Ludwig Hirsch, S.T.S. und alle weiteren. Ich war sehr traurig, als dann die österreichische Dialektmusik später überall totgeschwiegen wurde. Aber es gab da ein paar Leute, die mir versichert haben, dass das wiederkommt. Und siehe da, dann kamen auf einmal Seiler & Speer, Wanda, Bilderbuch oder auch Pizzera & Jaus, Ina Regen, die 5/8erl in Ehr’n, Molden und Voodoo Jürgens! Da habe ich mich dann irrsinnig gefreut, wie das dann wieder explodiert ist und plötzlich wieder cool war. Ich finde nach wie vor, dass sich die österreichische Musik vor internationaler Popmusik überhaupt nicht verstecken muss. Es ist schon auch so: Wenn man in der Runde sitzt und jemand eine Gitarre dabeihat, kommt der „Großvater“ immer noch besser als „Poker Face” von Lady Gaga.
(lacht) Ein Löwe. Aber nicht nur wegen meines Sternzeichens, sondern weil ich auch so gerne schlafe. Also, ich bin jetzt keiner, der sich wie ein Macho von seiner Frau bedienen lässt, aber meine Frau ist wirklich sehr neidisch, dass ich überall schlafen kann – sogar im Sitzen am Sessel.
Ein leichtes! Früher habe ich beim Sonntags-Grand Prix immer nur Start und Ende mitbekommen, mittlerweile brauch ich nicht einmal mehr die Formel 1 dazu.
Das ist Valium pur! Da laufen auch „Mord ist ihr Hobby” und „Miss Marple” – die Schnitte damals waren halt noch nicht so rasant wie heute (lacht).
Thomas Stipsits ist mit "Stinatzer Delikatessen" laufend in ganz Österreich zu sehen, sein dritter Stinatz-Krimi "Eierkratz-Komplott" ist soeben erschienen. Tickets für Stipsits' Kabarettauftritte gibt es bei oeticket.com.