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Rocket Science: "The Ocean Is For Dreamers"

13.07.2021 von Stefan Baumgartner

Unter dem Banner Rocket Science veröffentlichen die beiden musikalischen Urgesteine Florian Horwath und Wolfgang Schlögl großartigen Pop - wie die Debütsingle eindrucksvoll beweist.











Es ist eben ausnahmsweise doch mal Rocket Science, wenn sich die beiden musikalischen Urgesteine Florian Horwath und Wolfgang Schlögl (Sofa Surfers, I-Wolf) zusammentun, um unter ebendiesem Banner Musik zu machen. Dementsprechend werden hier alle Register gezogen, alle Kniffe der Popmusik angewandt, keine verkopften Experimente, keine selbstreferentielle Abkehr von Harmonie und Melodie. Ganz in der Tradition groß-gestiger Pop-Duos wie Pet Shop Boys oder Sparks umarmt Rocket Science die Unabgeklärtheit sehnsüchtiger und sentimentaler musikalischer Narrative: strictly big feelings. Da trifft französische Pop-Exzentrik (Sebastian Tellier, Phoenix) auf die Coolness von Italo Disco Basslines im Yacht Rock-Setting der Nostalgie eines zu Ende gehenden kalifornischen Sommers. Nicht gerade subtil haut uns dabei eine Produktion, die sogar Phil Spector stellenweise die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte, solche großen Gefühle um die Ohren: Euphorie, Sehnsucht, die Vorahnung, dass so wie dieser Sommer alles irgendwann zu Ende gehen wird. "The Ocean Is for Dreamers" ist Rocket Sciences Debütsingle und die Geschichte einer Reise, eines Abschieds und eines Wiedersehens.




Seit 1986 ist Wolfgang Schlögl alias I-Wolf in der Musikszene aktiv, erst als Bassist und Sänger, später vor allem als Produzent und DJ. 1996 gründete er mit Freunden die Band Sofa Surfers. 6 Albumproduktionen und hunderte Konzerte im In- und Ausland folgten. 2003 erschien Schlögls erstes Solo-Album "Soul Strata" unter dem Pseudonym I-Wolf. Es war u.a. die erste österreichische Platte des Monats im deutschen Musikmagazin Spex und wurde 2004 mit dem österreichischen Musikpreis Amadeus ausgezeichnet. Insgesamt hat Schlögl bisher 5 Amadeus Austrian Music Awards und 2 Nestroy Theaterpreise gewonnen. Im Mai 2013 veröffentlichte I-Wolf die Alben "Flesh+Blood" sowie "Skull+Bones" auf Seayou Records. 2014 kuratierte Schlögl das Wiener Popfest und verließ die Sofa Surfers. Er widmet sich seither vermehrt der Theatermusik und komponierte u. a. für Produktionen des Burgtheaters, Theater an der Josefstadt, Wiener Festwochen, Schauspielhaus Basel oder Schauspiel Frankfurt. 2018 wurde auf Seayou Records eine Kollaboration mit ugandischen Musikern unter dem Namen Amadinda Sound System veröffentlicht. I-Wolfs aktuelles Album "Baumgarten" ist eine Kollaboration mit dem portugiesischen Harfenisten Eduardo Raon zwischen Free Jazz, Ambient und Neuer Musik.




Florian Horwath ist Musiker, Designer, Schauspieler sowie Autor, arbeitet seit vielen Jahren international erfolgreich als Solokünstler und hat neben Kollaborationen mit Nina Persson (The Cardigans), Sven Regener und Element Of Crime Filmmusik für namhafte Regisseur*innen wie Doris Dörrie, David Schalko oder Marie Kreutzer komponiert. Musikalisch geprägt hat er als Head of Music Content sowohl den Jugendradiosender FM4 als auch die Medien des Red Bull Konzerns. Zudem ist er als Schauspieler und Filmschaffender tätig. Er hat den Tiantan Award beim renommierten Beijing International Film Festival gewonnen und wurde für den Österreichischen Filmpreis und den Amadeus Austrian Music Award nominiert. Zuletzt hat er die Filmmusik für den beim Zürich Film Festival und der Diagonale ausgezeichneten Debütfilm "Hochwald" von Evi Romen komponiert.







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