Bild: Jon Usual
Danko Jones zollen mit ihrer neuen Single “Diamond In The Rough” den legendären Hardrockern KISS Tribut. Außerdem ist auf der neuen Single niemand geringerer als Marty Friedman von ex-Megadeth als Gast dabei!
Am 21. November erscheint mit “Leo Rising” das neue Album der kanadischen Rock-'n'-Roll-Maschine Danko Jones, mit ihrer aktuellsten Single “Diamond In The Rough” zollen sie mehr als würdig einer ihrer größten Inspirationen Tribut, und zwar den Legenden von KISS. Dementsprechend versprüht “Diamond In The Rough” auch massig viel Energie, wie wir es aus den glorreichen Siebzigern bereits kennen. Dass der Song so wunderbar auf die 11 geht liegt aber auch am Gast, der für ein Solo gewonnen werden konnte - nämlich Marty Friedman, ehemaliger Gitarrist der Thrash-Metal-Legenden Megadeth, bei denen er für so fantastische Alben wie “Rust In Peace” verantwortlich zeichnete.
Bereits die vorherigen Singles “What You Need” und “Everyday Is Saturday Night” haben angedeutet, dass uns wohl ein schweißtreibendes Konzert bevorstehen wird: Am 9. Dezember werden Danko Jones das rappelvolle Salzburger Rockhouse rocken - und den Dienstag mit einem Fingerschnippen in einen Samstag verwandeln!
Aber auch bis dahin erwarten uns einige Energieschübe im Salzburger Rockhouse, die uns den grauen Herbst auszutreiben trachten:
Bereits am 28. Oktober gastieren die schwedischen Occult-Rocker Year Of The Goat gemeinsam mit The Night Eternal in Salzburg - und wer etwa auf Ghost abfährt, wird Year Of The Goat lieben! Im Gepäck haben sie ihr neues Album “Trivia Goddess”, das sich um die Hexenverfolgungen dreht - aber auch mit der Geschichte der Frauen innerhalb der Religionen im Allgemeinen beschäftigt. Somit passen sie thematisch perfekt in den Zeitgeist, wenngleich auch sie eher nach den frühen Siebzigern klingen. [Tickets gibt es bei oeticket.]
Ganz viel Wumms fegt am Tag darauf, am 29. Oktober durchs Rockhouse: Wormrot, der Grindcore-Düsenjet aus Singapur, macht definitiv keine Gefangenen - zumal Originalsänger Arif wieder in den Schoß der Band zurückgekehrt ist. Ihre Alben von “Abuse” über “Dirge” bis hin zu “Voices” und “Hiss” könnten auch mühelos der Feder von etwa Napalm Death entstammen: Tollwütige Aggression und maximale Geschwindigkeit sind auch bei diesem Trio Programm. Im Vorprogramm: Die nicht minder geilen Six-Score aus Wien und die Franzosen Gummo. [Tickets gibt es bei oeticket.]
Freunde von Americana und dem authentischen Rock-Spirit der späten Sechziger und wilden Siebziger kommen hingegen am 3. November zum Handkuss, wenn das bayerische Quartett Midge's Pocket im Salzburger Rockhouse sowohl an CCR, als auch an die Allman Brothers und sogar an Crosby, Stills, Nash & Young erinnern macht. Das klingt nach Woodstock, aber auch nach Mississippi, irgendwo zwischen Hippe und großer Depression. Mehr als die meisten anderen Bands haben sie wirklich alle musikalischen Trends der letzten Jahre (im besten Sinne!) verschlafen und schöpfen viel lieber aus den Sümpfen des Blues, den Wüsten des Country und der gnadenlos lebensfrohen Unbeschwertheit des Rocks. [Tickets gibt es bei oeticket.]
Nach dem Warm-up am 8. November mit A Secret Revealed, Glare of the Sun und Anachoret, geht das legendäre Dome of Rock Festival zwischen 27. und 29. November in seine nächste Runde und hat erneut massig Progressive Rock, Stoner Metal, Sludge, Doom und Post Black Metal und Hardcore im Gepäck. Besonders geil: Orange Goblin werden ihre allerletzte Show (!) in Österreich spielen. Belzebong aus Polen sind ebenfalls ein absolutes Pflichtprogramm: So wuchtig wabernd, wie ihre Gitarren aus den Boxen dröhnen, könnte man fast meinen, das wäre eine Vertonung der “Deine Mutter ist so fett …"-Witze. Aber auch das übrige Programm von Ultima Radio über Ellende bis hin zu Throne kann sich sehen und natürlich hören lassen. [Tickets gibt es bei oeticket.]
Richtig geil, wenngleich auch etwas chaotisch wird es am 15. November, wenn die deutschen Canine gemeinsam mit Rotzak aus Belgien und Def BC aus Salzburg mit einer amtlichen Dosis Metal-und Hardcore durchs Rockhouse pflügen, dass hierauf kein Gänseblümchen mehr steht. Da werden einem Gesellschaftskritik, Wut und eine Menge Emotionen entgegengekotzt - und das passt in die heutige Zeit, wo uns eh alles irgendwie am Oasch geht, wie die Faust aufs Auge. Außerdem muss gesagt werden: Die Nonstop-Energie, die wir bei Canine auf ihren Alben hören, wird live nochmals ordentlich hochgeschraubt - das ADHS-Drumming und Riffgeballer versprüht ein unglaublich geiles Feeling! [Tickets gibt es bei oeticket.]
Quasi direkt aus der Wüste fallen am 2. Dezember Yawning Man ins Rockhouse ein - im Gepäck ihr neues (siebtes) Album “Pavement Ends”. Bereits 1986 gegründet, wurden sie durch generator parties (improvisierte Konzerte im Coachella Valley in Kalifornien) bekannt und gelten als Gründungsväter des Desert Rock - und inspirierten damit sogar niemand geringeren als Brant Bjork zur Gründung von Kyuss (!), dürften dabei auch für sogar Queens Of The Stone Age eine der größten Inspirationsquellen sein. Ihre organischen, cineastischen, psychedelischen Instrumental-Improvisationen sind jedenfalls der perfekte Soundtrack, um die Work-Life-Balance für einen Moment in die richtige Richtung zu verschieben! [Tickets gibt es bei oeticket.]
Richtig brachial wird es dann kurz vor Danko Jones, wenn am 6. Dezember Narcotic Wasteland im Rockhouse gastiert: Hinter der Band steht Dallas Toler-Wade, der ehemalige Sänger und Gitarrist der legendären ägyptischen Totengötter Nile. Kein Wunder, dass auch Narcotic Wasteland für technische Brillanz und rohe Energie stehen, wenngleich ihr Klanggewand etwas geradliniger als das von Nile ist. Aber apropos Nile: Narcotic Wasteland werden nicht nur ihre eigenen Stücke spielen, sondern mit “Lashed to the Slave Stick” und “The Burning Pits of the Duat” auch zwei Songs vom Nile-Album “Annihilation of the Wicked”, das dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert. [Tickets gibt es bei oeticket.]