Bild: Büro Alba, Anna Sophie Kölbl, Jens Dörre
Auch wenn die Premieren-Termine noch in der Zukunft liegen: Bereits jetzt freuen wir uns, dass sich die Science Busters ab Oktober mit dem Weltuntergang beschäftigen werden, während Benedikt Mitmanngsruber ab März mit uns ins Jahr 1996 zurückreist und Lisa Eckhart ab Februar ihrem schlechten Ruf verpflichtet ist. Tickets sind bereits erhältlich, vorab haben wir aber noch alle Infos zu den Programmen für euch!
Am 11. März ist die neue Staffel von “Wer nichts weiß, muss alles glauben” der Science Busters auf ORF im Rahmen von DIE.NACHT gestartet, im Oktober feiert dann ihr neues Bühnenprogramm “Weltuntergang für Fortgeschrittene” Premiere.
Ihr neues Programm ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Ende des Universums, des Lebens, der Menschheit, der Unendlichkeit, der Klimakrise, aber auch mit den Dingen, die kein Ende kennen - so wie Long Covid, Aberglaube, Verschwörungserzählungen, strahlender Atommüll und auch der Zahl Pi. Kabarettist und Universitäts-Lektor Martin Puntigam, Astronom Dr. Florian Freistetter und Molekularbiologe PhD Martin Moder erklären und zeigen - auch mit funktionierenden Experimenten - warum man sich mit ADHS so schlecht auf eine Sache konzentrieren kann, wie viel Schnaps man trinken muss, um klimaneutral zu werden, was wir vom Gewitterfurzer lernen können und beantworten auch die Frage, ob man nach dem Weltuntergang noch auf eine Weltreise gehen kann.
Parallel dazu erscheint auch das neue Buch der Science Busters im Hanser Verlag: “Aus! Die Wissenschaft vom Ende” ist ab 16. September erhältlich.
Eine besondere Empfehlung möchte ich aber auch für das Kinder-Programm der Science Busters aussprechen, sie treffen nämlich auch Kasperl und Pezi, die eine Weltreise machen wollen. Allerdings klimaneutral. Ob Pezi mit einem Gugelhupf Flügel wachsen können, erfahren Kinder ab 6 Jahren noch bis 11. Mai in der Wiener Urania!
Aktuell spielt die 1982 geborene Leobenerin Lisa Eckhart noch ihr fünftes Bühnenprogramm “Kaiserin Stasi die Erste” - allerdings nur in Deutschland. Hierin erzählt Eckhart davon, dass sie als eine Mischung aus Stalin und Sisi Herrscherin über Österreich und Ostdeutschland wurde. Eine Live-Aufzeichnung aus dem Berliner Admiralspalast ist auf Doppel-CD erhältlich.
Im Februar 2026 feiert dann auch in Österreich ihr neues Bühnenprogramm “Ich war mal wer” Premiere: Darin wird Lisa Eckhart uns davon erzählen, dass ein harmloser Kinderwitz sie um Haus und Hof, Familie und Fans gebracht hat. Nun hat sie nichts mehr zu verlieren - nicht einmal ihren Verstand. Jetzt kann sie mehr denn je tun und sagen, was sie will. Sie muss es sogar: Denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet!
Um die Zeit bis zur Österreich-Premiere am 17. Februar im Globe zu überbrücken empfiehlt es sich, auch in die literarische Welt von Lisa Eckhart einzutauchen! Zuletzt erschien 2022 im Zsolnay Verlag ihr zweiter Roman “Boum”: Die junge Österreicherin Aloisia trifft hier in Paris auf Clopin, den “König der Bettler”, während in der “Stadt der Liebe” der Serienmörder Le Maestro Massacreur scheinbar wahllos Straßenmusiker umbringt. Aber auch ihren Debüt-Roman “Omama” (2020, Zsolnay) möchte ich euch sehr ans Herz legen: Es ist ein wilder Ritt durch die Nachkriegsgeschichte, tabulos, intelligent, böse, geschliffen - und sehr, sehr komisch.
Erst kürzlich war Benedikt Mitmannsgruber (vielleicht Sohn von Sport-Kommentator Robert Seeger?!), Österreichs bärtigster Kabarettist mit Norwegerpullis, bei Armin Assinger in der Promi-Millionenshow und versuchte, möglichst viel Geld für Licht ins Dunkel zu erspielen: Kein Wunder, dass er als Rauschebart bereits die Auswahlaufgabe über die Gesichtsbehaarung von Dali, van Gogh, da Vinci und Picasso mit wieselflinker Bravour meisterte! Beinah mühelos erspielte er in weiterer Folge 25.000 Euro - lediglich, dass in Wien um 1828 um den italienischen Geigen-Virtuosen Paganini ein derart regelrechter Boom herrschte, dass man sogar den 5-Gulden-Schein nach ihm benannte, wusste er nicht. Aber man muss auch sagen, die Frage von Armin Assinger war auch ziemlich unfair, weil Mitmannsgruber wurde ja erst 1996 geboren …
“1996” heißt nun auch sein drittes Programm, das ab 20. Jänner (im Kabarett Niedermair) auf die Bühne kommt und am 6. März im Wiener Stadtsaal offizielle Premiere feiert. In der Promi-Millionenshow hat Benedikt Mitmannsgruber verraten, dass “1996” gewissermaßen seine eigene Dorf- und Familiengeschichte erzählt. Denn er ist extra in seine Mühlviertler Heimat gereist und ließ dort, an der Alterswende zu seinem Dreißiger und umgeben von Wald, Kühen und Bauernhöfen, die letzten Jahre Revue passieren.
Es ist zwar keine “wundersame Reise über die Tapete”, wie ein beliebtes Kinderbuch heißt, sondern vielmehr eine furiose Reise durch die Vergangenheit, aber auch eine Hommage an das Aufwachsen im Nirgendwo, eine Liebeserklärung an die vergessenen Kaffs, in der man im Alter von 60 Jahren noch als Volksschüler zählt. “1996”, das verspricht wie auch schon die beiden Vorgänger-Programme, ein skurriler Blick auf unsere Gesellschaft und auf eine aus den Fugen geratene Welt zu werden!