Bild: Pascal Riesinger
2019 gab es das letzte Studioalbum von Seiler und Speer, “Für immer”. 2022 folgte dann ihr “Red Bull Symphonic”-Album, das sie gemeinsam mit Christian Kolonovits und dem Max Steiner Orchester im Wiener Konzerthaus aufnahmen. Zwischendurch war Christopher Seiler bis vergangenes Jahr auch bei der Supergroup AUT of ORDA mit Paul Pizzera und Daniel Fellner aktiv, Bernhard Speer wanderte als Herr Speer auf Solopfaden. Auflösungsgerüchte von Seiler und Speer machten daher die Runde, aber wir sind beruhigt: Es geht mit dem Erfolgsduo weiter, und wie auch noch!
Am Freitag ist die neue Single “In ana aundan Sproch” erschienen - nach “Irgendwie” der zweite Vorgeschmack auf das neue Album von Seiler und Speer, das mit “Hödn” betitelt ist und am 6. Juni veröffentlicht wird. Es ist nach “Ham kummst” (2015), “Und weida?” (2017) und “Für immer” (2019) das vierte Studioalbum der beiden Herren.
Weil ihr Debütalbum dieses Jahr aber 10 Jahre alt wird, gibt es von Seiler und Speer aber noch einen Grund mehr zu feiern: Für den 19. Juli haben sie das Ernst-Happel-Stadion reserviert und werden dort mit einer Vielzahl an illustren Gästen “A schware Partie” feiern - eine Dekade voller Hits, Humor und Gänsehaut-Momente. In diesen 10 Jahren haben Seiler und Speer zahlreiche Höhen und Tiefen durchschritten, haben über 100 Konzerte (!) vor insgesamt mehr als 750.000 Zuseher*innen gespielt, darunter Headliner-Auftritte beim Donauinselfest, am Nova Rock und in der ausverkauften Wiener Stadthalle. Von den ganzen Auszeichnungen, darunter Amadeus-Awards, brauchen wir gar nicht erst zu sprechen anfangen.
Für den 19. Juli haben sich - neben den zahlreichen Fans - auch einige illustre Gratulant*innen angekündigt: Wir freuen uns da etwa auf den großartigen Otto Waalkes, der mit seinen Friesenjungs antanzen wird, auf Wolfgang Ambros mit seiner No. 1 vom Wienerwald, auf den Kabarettisten Thomas Stipsits, der mit seiner Band auch musikalisch unterwegs ist, sowie auf Opus Band mit den Schick Sisters. Das wird ein unvergleichliches Spektakel!
Den Leobener und Griechenland-Fan Thomas Stipsits kennt man in erster Linie von den Kabarettbühnen des Landes. Aber auch aus dem Buchregal ist er nicht wegzudenken, seine “Stinatz-Krimis” rund um Inspektor Sifkovits begeistern die Buchwürmer in ganz Österreich - zuletzt ist 2024 der vierte Band, das “Allerheiligen-Fiasko” erschienen. Aber Stipsits macht noch mehr!
Gemeinsam mit Braumeister Markus Führer von der Gablitzer Privatbrauerei, bei der Thomas Stipsits mittlerweile auch Gesellschafter ist, braut er auch sein eigenes Bier, das Stips. Über seine “bierige” Neben-Karriere haben wir uns bereits letztes Jahr mit Thomas Stipsits unterhalten - das Interview könnt ihr [an dieser Stelle] am Headliner nachlesen. Über sein Stips hat Stipsits uns da verraten:
Es ist ein helles, sehr an die bayerischen Biere orientiertes Bier. Es ist das erste Bier, das wir machen wollten, eine sehr klassische Sorte mit nicht zu hohem Alkoholgehalt und einer sehr dezenten Hopfennote. Wir achten sehr darauf, dass es tolle Rohstoffe hat. Es ist rein Österreichisch, außer der Hopfen, der ist aus der Hallertau und Hallertau ist eines der besten Hopfengebiete in unseren Breitengraden in Bayern. Frauen trinken das Stips auch ganz gern, weil wir überhaupt nichts künstlich dazugeben. Dadurch hat es nicht so einen großen Kohlensäuregehalt und ist relativ süffig.