Bild: Mira Loeve
Die Indie-Folk Newcomerin Amelie Tobien präsentiert ihr neues Album „Monument“. Aus Tumult und Hoffnungsschimmern der vergangenen Monate steigen die zehn Titel wie Phönix aus der Asche. Die Musik bietet seinen Hörern eine Berg- und Talfahrt zwischen Schwermut und Leichtigkeit. Gemeinsam mit dem Amadeus-Award ausgezeichneten Produzenten Mario Fartacek (u.a. MYNTH, Good Wilson) entstand ein Sound, der das erzählerische, vom Folk inspirierte Songschreiben Tobiens in Indie-Synths einbettet und mit Fuzz-Gitarren aus der Reserve lockt. Für das Album arbeitete Tobien mit Folk-Musiker Ian Fisher (US), Moritz Kristmann (Another Vision) und Ankathie Koi zusammen, wobei Amelies einprägsame Stimme stets das tragende Element bleibt, das die vielseitigen Songs fest zusammenhält. Live spielt sie mit Emily Smejkal (Bass), Michael Dey (Gesang, Keys, Gitarre) und Michael Schatzmann (Schlagzeug).
Es gibt Orte in jeder Stadt, die sich ganz unscheinbar in ihre Umgebung einfügen. Denkmäler, Statuen, Monumente – im Alltag nimmt man sie kaum mehr wahr. Ihre Abwesenheit würde man jedoch sofort bemerken.
Auch Beziehungen können solch blinde Flecken beschwören; sieht man sich doch oft gefangen in einer alten Substanz aus Gewohnheit und Abhängigkeit. Um sich aus einer toxischen Beziehung zu befreien, braucht es nicht nur Mut, sondern auch eine unbändige Kraft.
„I’d rather be a ruin than a piece of you“ – “Lieber wäre ich eine Ruine als ein Teil von Dir." Das ist der Leitsatz der gemeinsam von Amelie Tobien und Ian Fisher komponierten Indie-Ballade. Wie für jene Monumente, die in unseren Städten immer noch auf Podesten stehen und damit Schandtaten und generationale Traumata leugnen, fordert Tobien in der neuen Single „Monument“ auch für destruktive Beziehungen die Abrissbirne.
Die Hoffnung bleibt: Aus den Trümmern wird ein neues Fundament entstehen.
Amelie Tobien wuchs mit amerikanischer Folkmusik auf, aber ihre künstlerische Reise führte sie bald nach Dublin, wo sie ihre Fähigkeiten als Geschichtenerzählerin verfeinerte und ihre Stimme nach Feierabend in den Whiskey-getränkten Bars der Stadt fand. Gitarren wurden herumgereicht, Bande wurden geknüpft. Von diesen Erfahrungen beflügelt, kehrte sie nach Wien zurück, wo sie ihren inneren Kreis gefunden hat - außergewöhnliche Songwriter und Freunde, mit denen sie schreibt, aufnimmt und tourt. Am 27. Januar beschenkte uns Amelie bereits mit ihrer Single "Friday". Ihr zweites Album "Monument" wird am 14. April veröffentlicht, das Titelstück ist ab sofort zu hören.
Amelie Tobien präsentiert ihr Album "Monument" am 10. Mai im Rockhouse Salzburg und am 13. Mai in der Sargfabrik in Wien. Tickets gibt es bei oeticket.com.