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Singlepremiere: Gardens "Talk"

22.03.2024 von Stefan Baumgartner

In ihrer neuen Single „Talk“ besingt die Wiener Band Gardens Situationships – und ja, der Frühlings-Vorbote macht verdammt viel Lust auf das erste Album der vierköpfigen Band aus Wien, erinnern sie doch an Indie-Größen wie Big Thief oder Courtney Barnett. Texte und Vocals stehen im Zentrum von „Talk“ , die Vocal-Produktion erinnert an Bedroom-Indie, wie Porridge Radio.

„We keep talking on the phone at the night, but your lips don’t shut and the moods not right” singt da Songwriterin Luca Celine Müller. Träumerisch wird es durch die Synthesizer Riffs, auch im Studio geben sich Gardens dynamisch und scheuen nicht vor Tempo-Wechseln zurück. Spätestens der Chorus „confusion is setting in” und der Backing-Chor machen deutlich, dass das Quartett auch ordentlich aufdrehen kann. „I keep starring at the walls at night, trying to ignore all that’s happening inside” – so geht es vielen der Generation Z. Gardens haben ihr Ventil gefunden, mit 80er-Jahre Bass-Sound, knackigen Drums und eindringlichen Vocals – in Kombination mit sphärischer Gitarre; aufhorchen lassen auch Synth-Riffs mit Mut zur Dissonanz.

Gardens haben bereits bei ihrer nach "Waves" (FM4-Jahrescharts!) zweiten Single eine klare optische Handschrift. Denn Sängerin Luca Celine Müller ist auch mit ihren grafischen Arbeiten eine Fix-Größe der Wiener Szene, unter anderem für Plattencover wie das letzte Album der Gruppe „Ja, Panik“, wo sie auch das aktuelle Musikvideo gemacht hat, sowie für die Label-Kollegen Potato Beach und deren Video „Please Waste Your Time“.  Des Weiteren spielt sie auch in der Dreampop-Formation Nature Swim mit, unterstrichen von liebevoller Autoharp; sowie ist sie als Live-Bassistin bei AZE aktiv. Sie ist aber nicht das einzig umtriebige Mitglied von Gardens: Gitarrist Peter Mathis ist bekannt durch sein Alter Ego Peter the Human Boy. Dabei produziert er feinsten Slacker Indie-Pop mit einem Touch von Mac DeMarco.

Das Debüt-Album von Gardens soll dann im Herbst erscheinen, einstweilen empfiehlt es sich, Gardens am 19. April im Wiener Kollektiv Kaorle live anzuschauen und den Damen und Herren auf Instagram und Bandcamp zu folgen.

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