The New York Times
Im September feierte beim Toronto International Film Festival "Weird: The Al Yankovic Story" ihre Premiere (den Trailer seht ihr hier) und wurde hierauf Anfang November in den USA in das Programm von The Roku Channel aufgenommen: Es handelt sich dabei um eine Filmbiografie über den US-amerikanischen Musiker und Parodisten Weird Al Yankovic, der im Film von Harry-Potter"-Star Daniel Radcliffe verkörpert wird und vor allem durch seine humorvollen Lieder, die die Pop-Kultur parodieren, bekannt wurde. Gleichzeitig ist der Film eine Parodie auf Filmbiografien über bekannte Künstler, etwa "Ray" über Soul-Legende Ray Charles oder "Walk The Line" über Country-Sänger Johnny Cash. Aufgrund des parodistischen Hintergrundes hat der Film faktisch gesehen wenig mit Yankovics realem Leben zu tun. Welcher Streaming-Dienst den Film hierzulande übernehmen wird, ist leider aktuell noch nicht bekannt (ganz gierige Fans geben sich halt über VPN als Ami aus und surfen The Roku Channel an).
Aber Österreich kommt trotzdem in den Genuss von Weird Al Yankovic, wird er doch erstmals live bei uns gastieren - und zwar mit "The Unfortunate Return of the Ridiculously Self-Indulgent, Ill-Advised Vanity"-Tour am 6. März im Wiener Gasometer!
Aber wer ist diese Kultfigur überhaupt? Der Amerikaner gelangte zu weltweiter Berühmtheit, als Michael Jackson von ihm erst in „Eat It“ 1984 und dann, vier Jahre später, in dem brillanten Musikclip „Fat“ sein Fett wegbekam. Aber „Weird Al“ verschonte auch Coolio („Amish Paradise“), Madonna („Like a Surgeon“), Dire Straits („Money for Nothing/Beverly Hillbillies“), Queen („Another One Rides the Bus“), Nirvana („Smells Like Nirvana“), Lady Gaga („Perform This Way“) oder Miley Cyrus („Party in the CIA“) nicht.
Neben seinen weltberühmten Persiflagen hat der Sänger und Akkordeonspieler zudem 14 Studio-Alben veröffentlicht. Sie beinhalten Eigenkompositionen und „Stil-Parodien“ samt geistreicher Texte, die Kritiker und Fans gleichermaßen schätzen. Das steht im Fokus des Programms seiner Europa-Tournee.
Bislang hat „Weird Al“ Yankovic mehr als zwölf Millionen Tonträger verkauft, fünf Grammys gewonnen und ist in solch ikonischen Gastspielstätten wie der Hollywood Bowl in Los Angeles, der Radio City Music Hall beziehungsweise jüngst der Carnegie Hall in New York aufgetreten.Nun kommt "Weird Al" nicht nur mit seinem musikalisch hoch versierten Quartett erstmals (!!!!!) nach Österreich, sondern hat mit Stand-up-Comedian Emo Philips auch noch eine weitere Granate im Vorprogramm im Gepäck.
Weird Al Yankovic gastiert am 6. März im Gasometer. Tickets gibt es ab Mittwoch, 9. November um 9 Uhr bei oeticket.com. Meldet euch gleich beim Ticketalarm an, um euch die ersten Karten zu sichern!